WiSe21 Hybrid Veranstaltungen

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Vorstellung des AKs

  • Ziel des AK: Die Hybridlehre ist aus dem Alltag der Studierenden kaum wegzudenken. Dieser AK soll dem Austausch dienen, Best-Practices aufzeigen und die Handlungsoptionen der Fachschaften evaluieren.
    Wie kann man bei Hybrid-Plena sinnvoll alle Menschen einbeziehen? Bzw. genereller Austausch zu Hybrid-Plena. Was funktioniert gut, was eher schlecht? Und Göttingen II wollte auch einen eigenen AK.
  • Handelt es sich um einen Folge-AK: nein
  • Materialien und weitere Informationen: -
  • Wer ist die Zielgruppe?: Alle, die bessere Hybridplena machen wollen.
  • Wie läuft der AK ab?: Austausch über Konzepte von Hybridplena. Dann konkretere Diskussionen.
  • Materielle (und immaterielle) Voraussetzung: -
  • Sonstige Vorstellung: Bei hybriden Veranstaltungen gibt es nach unserer Erfahrung häufig einen großen Unterschied bei der Menge an Beteiligung von denen, die in Präsenz da sind, und denen, die digital dabei sind. Dazu kommt, dass gut funktionierende Konferenzhardware teuer ist.
    Wir wollen uns darüber austauschen, wie man diese Veranstaltungen angenehmer und flüssiger gestalten oder die Problematik anders lösen kann.

Arbeitskreis: Inklusion bei Hybrid-Veranstaltungen

Protokoll vom 13.11.2021

Beginn
21:00 Uhr
Ende
23:00 Uhr
Redeleitung
Wanda (Uni Hamburg)
Protokoll
N/A
Anwesende Fachschaften
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg,
Georg-August-Universität Göttingen,
Technische Universität Bergakademie Freiberg,
Technische Universität Kaiserslautern,
Universität Hamburg,
Universität zu Köln.
Diese Liste ist leider nicht umfassend.

Protokoll

Es wurde über die Umsetzung von hybrider Lehre und die Umsetzung von hybriden Plena in der Fachschaftsarbeit diskutiert.

Jede Uni hat verschiedene Ansätze. An allen Unis gibt es ein Hygienekonzept welches die Lehre beeinflusst. Einige Unis wie z.B. Hamburg haben ein 3G-Konzept. Allerdings ist es für ungeimpfte Studierende gewollt schwierig, sich testen zu lassen. Viele Veranstaltungen gibt es sowohl in digitaler, als auch analoger Form.

In Erlangen gibt es ein reines 2G-Konzept, bei dem es häufig auch keine digitale Alternativen gibt. Dies wird generell kritisch gesehen.

Ein Konsens ist, dass die Umsetzung hybrider Lehre schwierig ist und teilweise zu Unsicherheit führt. Anderseits wird auch (in der aktuellen Situation) kein kompletter Rückgang zur Präsenzlehre gewünscht.

Bei hybriden Fachschaftsplena tut sich häufig die Problematik auf, dass der Großteil der Interaktion nur über ein Medium stattfindet. D.h. der Großteil der Redebeiträge sind entweder im digitalen oder im präsenten Teil des Plenums zu finden und selten gleich verteilt. Dadurch entwickelt sich ein Teil des Plenums zu Zuschauern, anstatt aktiv mitzuarbeiten. Eine Lösung ist, Menschen die historisch gesehen einen größeren Redeanteil haben auf Digital und Präsenz aufzuteilen. Es ist allerdings in der Umsetzung schwierig, Menschen vorzuschreiben, wie sie am Plenum teilzunehmen haben.

Desweiteren wird die Anschaffung von Konferenzmikrofonen empfohlen, da hier die Qualität viel besser ist, als bei einem herkömmlichen Laptopmikrofon.

Zusammenfassung

Die Hybridlehre ist an den meisten Unis weit verbreitet und wird allgemein in der aktuellen Situation als angemessen empfunden. Gerade auch für Gremienarbeit stellt es jedoch ein Problem dar, da trotz reger Beteiligung an vielen Punkten eine persönliche und direkte Interaktion sinnvoller ist. Der in diesem AK erfolgte Austausch und die daraus entwickelten Take-Aways können der aktuellen Online-, Hybrid- und auch der Präsenzlehre einen positiven Spin geben.