SoSe19 AK Gendern Feminismus und Frauenförderung: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 11. Juli 2019, 11:53 Uhr


Vorstellung des AKs

Verantwortliche Personen: Hannah (HUB) & Manu (Uni Wien)

Einleitung und Ziel des AK
Ziel des AKs ist es, uns zu fragen, wie wir die ZaPF noch inklusiver gestalten können. Inzwischen haben wir eine genderneutrale GO, die Änderung der Satzung in genderneutrale Sprache steht ebenfalls an, wir gendern auf der ZaPF mit den Endungen -ikon und -ika, es gibt auf jeder ZaPF Vertrauenspersonen, ...
Was können wir zusätzlich dazu noch realistisch umsetzen, damit wir uns alle auf der ZaPF (noch) wohl(er) fühlen?

Handelt es sich um einen Folge-AK?
Ja

Wer ist die Zielgruppe?
Alle interessierten ZaPFika.

Wie läuft der AK ab?
Wir setzen uns zusammen und reden.

Materialien und weitere Informationen
'

Arbeitskreis: AK Gendern Feminismus und Frauenförderung

Protokoll vom 09.06.2019

Beginn
16:00 Uhr
Ende
18:34 Uhr
Redeleitung
Mensch 1 und Manu (Uni Wien)
Protokoll
Maide (Due)


Anwesende Fachschaften

Universität Augsburg, Freie Universität Berlin Technische Universität Berlin, Technische Universität Chemnitz, Technische Universität Clausthal, Technische Universität Darmstadt, Universität Duisburg-Essen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Goethe-Universität a. Main, Ludwig-Maximilians-Universität München, Karlsruher Institut für Technologie, Universität Wien, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Probleme, die im WS-Queer ausgearbeitet wurden

Herausforderung in den Unis für Queere Menschen

  • Toiletten/Duschen/Umkleide
  • Gleichstellungsbeauftragte, die nur ein Geschlecht vertreten (”Frauenbeauftragte”)
  • Gleichstellungsbeuftragte oft qualifizierte Personen, die keine Ahnung haben.
  • instrumentalisierung von Frauen
  • unter quotierung fällt meistens nur „Frau“

Gleiche Frage wie oben bezogen auf ZaPF

  • Umkleide/Duschen/Toiletten
  • Pronomenrunden (kritisch, da Leute dazu gedrängt werden, sich “festzulegen”)
  • Geschlechtergerechte Sprache nur teilweise vorhanden
  • Übervorsichtiger Umgang mit „Minderheiten“ <math>\to</math> Bevormundung der betroffene Person
  • ständige Outingprozesse

FS/Institut/Studialltag

  • „Deadnaming“[1] in Übungsgruppen/veröffentlichten Gruppeneinteilungslisten/BA/MA - Abgaben
  • Auf Evaluationsbögen/Formulare gibt es meistens ein Feld zur Angabe des Geschlechts. Meistens nur mit der Auswahl “Männlich, Weiblich, Sonstiges”
  • Beziehungsformen, die nicht der Norm entsprechen, können nicht ähnlich frei artikuliert werden
  • Stigmatisierte Geschlechterollen/ständige sexistische Vergleiche
  • ständige Outingprozesse
  • Wickeltische meist nur auf Frauentoiletten

Probleme Uni/FS

Fragestellung: Schränkt das nicht vorhanden sein von Wickeltischen/Wickelräumen/Familienräumen die akademische Karriere ein?

  • ja, weil keine Rückzugsmöglichkeit für Studierende mit Kind. (wenn es z.B. schreit)
  • ja, weil falls welche vorhanden sind, sind die soweit entfernt, so dass man die Vorlesung/Seminar/Übung vorzeitig/für längere Zeit verlassen muss.
  • Wickeltische meist nur auf Frauentoilleten oder in Räumen, die nicht immer zugänglich sind


 betroffen Personen einen dauerhaften Zugang zu diesen Räumen ermöglichen


In welchen Unis werden Frauen in der Physik diskriminiert und was wird degegen getan?

  Kurz: JA!
* auf Beratungsstelle(n) wie z.B. Gleichstellungsbeauftragte*n verweisen
* Vertrauensperson (falls vorhanden) ansprechen

Probleme ZaPF und Lösungsansätze

Duschen:

Hier[2] fast nur Gemeinsamsduschen (eine einzige Ausnahme in Jägerhaus). Ist für einige unangenehm aus unterschiedlichen Gründen.


  • Zeiten einteilen
  • Bei den Anmeldung abfragen, ob sich Personen bei Gemeinschaftsduschen wohl fühlen. Wenn nicht, hätte man z.B. die Person/Personen im Jägerhaus hätte unterbringen können.


Das sind nur Vorschläge. Orga soll bei zukünfitigen ZaPFen dieses Thema mit berücksichtigen. D.h, schauen, ob es Möglichkeiten gibt, dass Personen auch alleine duschen können.

Barrierefreiheit

  • Thema berücksichtigen, abfragen.
  • mehr Inklusion.

All-Genders Toiletten

  • auf jeder ZaPF sollte min. eine All-Genders Toilette geben.

Pronomen



  • Pronomenabfrage bei der Anmeldung mit “sie”, “er” und “sprich mich drauf an”[3] und “keine Angabe”[4]

Gendergerechtesprache

  • Am Anfang der künftigen ZaPFs das “gendern[5]” üben.
  1. Name, den man zur Geburt bekommen hat, was aber nicht mehr stimmt.
  2. Für die, die nicht dabei waren: Auf der ZaPF Bonn wurden die Leute teilweise in einer Sporthalle mit Gemeinschaftsrunden untergebracht, ein anderer Teil im sogenannten Jägerhaus(ein Internat), wo es zumindest eine einzelne Duschkabiene gab.
  3. Wortlaut ist nur ein Beispiel
  4. Hier sollte darauf hingewiesen werden, dass die Person nicht darüber sprechen möchte. Name statt Pronomen verwenden.
  5. hier: abkürzung für Gendergerechtesprache[Geschlechtergerechtesprache in Bezug auf das Gender (Soziales Geschlecht)]



Zusammenfassung/Ausblick