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WiSe25 AK Antragskultur

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Vorstellung des AKs

Verantwortliche*r: Timo (TUB), Gwynne (TUB), Fritz (FUB), Edgar (HUB)

Einleitung und Ziel des AK
Nach der Sommer-ZaPF 2025 in Erlangen (EnZiaM) fand bei uns im Auto und im Signal-Spam-Chat eine rege Diskussion über Sinn und Unsinn von Änderungsanträgen, Initiativanträgen u.a. statt. In diesem AK sollen die verschiedenen Standpunkte und Bedürfnisse gesammelt und diskutiert werden, mit dem Ziel dem Plenum Empfehlungen für das Verhalten zu Anträgen zu machen. Ggf. kann dies auch in einer GO-Änderung münden, ist aber erstmal zweitrangig.


Handelt es sich um einen Folge-AK?
Nein

Wer ist die Zielgruppe?
Menschen mit Interesse an Antrags- und Plenumskultur der ZaPF

Wie läuft der AK ab?
Bearbeiten folgender Leitfragen:

Sollte das Plenum einen Antrag Wesensverändern dürfen?

Sollte das Plenum ÄA stellen dürfen? Oder nur in der Postersession?

Was möchte die ZaPF? einfachdemokratisch? 2 drittel? konsens? Minderheitenveto?

Für wen spricht die ZaPF? Wen repräsentiert sie? Selbstverständnis

Wie viele politische Spielchen hält die ZaPF aus?

Was ist das Ziel des Plenums: (möglichst viele) Anträge zu beschließen oder Positionen der ZaPF auszudiskutieren? (Wie) kann die Diskussion ausgelagert werden?

50min Gruppenarbeit

10min Pause/Gedanken sammeln

5min pro Gruppe Vorstellung der Diskussion (ca. 15-20 Minuten insgesamt)

45min Großdiskussion (Ziel: Empfehlungen, Wünsche)

Voraussetzungen (materielle und immaterielle)
Kenntnisse von/Erfahrungen mit Endplena der ZaPF (oder anderswo).

Bitte die Argumente unten als Vorbereitung lesen.

Materialien und weitere Informationen
Diskussion im Signal-Spam-Chat nach der Sommer-ZaPF 2025 in Erlangen (EnZiaM).

Zusammenfassung in eigenen Worten:

Argument: Wenn es viele Änderungs Anträge gibt nochmal in nen AK. Reso scheint dann noch nicht fertig zu sein.

Argument: ÄA können das Plenum mürbe machen. Vielleicht nehmen die Antragstellenden die Änderungen sogar an ohne, dass sie es eigentlich wollen um den Prozess zu verschnellern.

Wunsch: Gerne zur Abstimmung schreiten. "Mut zur Entscheidung"

Sidediskussion: zweiteilige Endplena

Sidediskussion: Was ist Wesensverändernd -> eigener AK

Argument: Ein Umschwung von Fachschaftsvotum suggeriert Wesensveränderung

Argument: Die Antragstellenden haben mehr Zeit sich mit der Thematik auseinanderzusetzen als das Plenum. -> frühere einreichsdeadline. ggf. zwischen den zapfen ausarbeiten

Argument: Vielfalt der ZaPF in die Anträge einfließen lassen. Manche realen Ereinisse entwickeln sich spontan und man möchte zeitnah reagieren.

Meinung: Nur die Antragstellenden sollten entscheiden dürfen wann ein ÄA Wesensverändernd ist. Das von der RL vorgeschrieben zu bekommen ist schwierig. über konkurierende Anträge gibt es ein verfahren, daher zu präferieren.

Frage: Warum überhaupt ÄA?

Argument: Antragstellende können immer den Antrag zurückziehen.

Argument: ÄA im Plenum vorzustellen ist verwirrend. Mit Open Slides eig überflüssig.

Argument: Wenn eine Reso Passagen enthält die man als FS nicht mittragen kann muss man ÄA stellen.

Argument: Wenn man viel am Text ändern möchte, sollte man mehrere kleine ÄA stellen, damit teile auch abgelehnt werden können, ohne dass die ganzen änderungen gekippt werden

Argument: Wenn die Redeleitung entscheidet welcher Antrag weitgehender ist, sollte sie auch entscheiden dürfen ab wann er Wesensverändernd ist.

Frage: Sollte das Plenum einen Antrag Wesensverändern dürfen?

Argument: Wenn viele Änderungen von den originalen Antragstellenden nicht angenommen werden ist ein konkurierender Antrag angebracht

Argument: weitreichende Änderungen könnten dazu führen, dass die ZaPF sich gar nicht zu dem Thema positioniert. deshalb lieber konkurierender Antrag

Frage: Warum Gegenantrag wenn der originale sowieso durchkommt?

Argument: Wenn ein Antrag angenommen oder abgelehnt wird, dann hat die ZaPF trotzdem demokratisch entschieden. Das sollte man dann auch akzeptieren.

Argument: Ziel ist Maximum der Mehrheitsfähigkeit

Argument: Die Legimitation steigt mit jedem ÄA

Argument: Viele ÄA zeigen nicht unbedingt eine unfertige Reso, sondern nur auseinandergehende Meinungen im Plenum. Viele Kompromisse können in der Postersession erarbeitet werden.

Argument: Demokratie hat nicht das Ziel maximal Mehrheitsfähige Kompromisse zu finden. Keine beschlüsse 2. Klasse abhängig der gefundenen Mehrheiten.

Argument: Unsere Regeln sind also zwenig Kompromissen bereit und nehmen nicht genug Rücksicht auf die Meinungen aller

Argument: Es werden Grenzen erreicht wenn ein Antrag eine Mehrheit findet, der FS schadet.

Meinung: Wenn das Plenum einen Antrag im Wesen verändern möchte, warum denn nicht?

Argument: Es kann kein demokratisches Verständnis sein Antrag immer auf die benötigten 51% abzuzielen. Der Prozess sollte ein möglichst Harmonisches Ergebnis abzielen.

Frage: Was möchte die ZaPF? einfachdemokratisch? 2 drittel? konsens? Minderheitenveto?

Argument: Anträge könnten halt mit ÄA von einer Minderheit torpediert werden, sodass das Plenum zu keinem Entschluss kommt. -> lieber konkurierende Anträge

Argument: Ein Alternativantrag ist nicht immer ein gangbarer Weg, wenn er den ursprünglichen Antrag nur leicht modifiziert statt eine eigenständige Position zu vertreten.

Argument: Nicht jede inhaltliche Ergänzung stellt automatisch eine Wesensänderung dar; insbesondere neutrale Klarstellungen oder Zusatzabsätze müssen als legitime Ergänzungen möglich bleiben.

Argument: Wesensverändernde ÄA (sinn und unsinnvolle) können dazu führen, dass ein Antrag unkenntlich gemacht wird und dann von den Antragstellenden zurückgezogen wird. So kann man eine Nichtbefassung der ZaPF erzwingen.

Frage: Wer bestimmt letztlich, ob eine Änderung als wesensverändernd gilt – die Antragstellenden, das Plenum oder die Redeleitung?

Meinung: Das Plenum sollte die Möglichkeit haben, über inhaltliche Ergänzungen abzustimmen, solange diese das ursprüngliche Anliegen nicht grundsätzlich umkehren.

Argument: Geht es bei manchen ÄA nicht darum einen Antrag mehrheitsfähiger zu machen, sondern um 'Schadensbegrenzung'?

Argument: FSen dürfen Meinungen konträr zur ZaPF haben.

Argument: Das ist in der Außenwahrnehmung ggf nicht immer der fall. sondern eher mitgehangen, mitgefangen

Argument: Eine Resolution kann unbeabsichtigte politische oder symbolische Folgen haben – etwa Konflikte mit bestehenden Zielen oder Irritationen bei externen Organisationen.

Argument: Für eine konstruktive Debattenkultur ist es wichtig, solche Befürchtungen anzuerkennen, auch wenn sie kein inhaltliches Gegenargument gegen die Position selbst darstellen.

Frage: Wie kann das Plenum mit subjektiven Bedenken einzelner Fachschaften umgehen, ohne den demokratischen Prozess zu blockieren?

Argument: Wenn ich ÄA stelle um 'Schadensbegrenzung' zu betreiben und trotzdem noch dagegen stimme, sabotiere ich mich nicht selber, da der Antrag dadurch 'moderater' wird und ggf angenommen wird obwohl ich es eig. perse nicht möchte.

Argument: Politik ist auch den 'Gegner' zu handlungen zu zwingen. Wollen wir das auf der ZaPF?

Argument: 'Schadensbegrenzung' passiert häufig bei Themen die in die Allgemeinpolitik rein reichen. also eig. lieber nichtbefassen


WiSe25 AK Antragskultur

Protokoll vom TT.MM.YYYY

Beginn
xx:yy Uhr
Ende
10:55 Uhr
Redeleitung
Name (Uni)
Protokoll
Fritz (FUB, Gruppe 1), Jordan (TUB Nawi), Lisa-Marie (FUB, Gruppe 2 und Großdiskussion)
Anwesende Fachschaften
Freie Universität Berlin
Humboldt-Universität zu Berlin
Technische Universität Berlin (Naturwissenschaften)
Universität Konstanz,
Philipps-Universität Marburg,
Universität Rostock
Universitas Saccos Veteres

Protokoll

Hier steht das Protokoll von Gruppe 1

Bearbeiten folgender Leitfragen:

1. Sollte das Plenum einen Antrag Wesensverändern dürfen? Wusch, herauszufiltern,

2. Sollte das Plenum ÄA stellen dürfen? Oder nur in der Postersession?

3. Was möchte die ZaPF? einfachdemokratisch? 2 drittel? konsens? Minderheitenveto?

4. Für wen spricht die ZaPF? Wen repräsentiert sie? Selbstverständnis

5. Wie viele politische Spielchen hält die ZaPF aus?

Argumentensammlung: Plenum sollte weiter AÄs diskutieren. Wesensverändernd wird bestimmt von Antragsstellern Konsequenter durchziehen (als Plenum und Redeleiter), ob und dass Anträge wesensverändernd sind und dann konkurrierende Anträge gestellt werden müssen.

Sollen ÄAs im Plenum neu eingebracht werden dürfen?

  • Ändert nichts daran, dass man taktisch das Plenum durch jede Menge AÄs mürbe gemacht werden.
  • ÄA wichtiges Mittel der politischen Willens (- und Meinungsbildung), kann aber halt missbraucht werden?
  • Maximale Anzahl von Redebeiträgen?
  • Wichtig, die Kultur zu ändern, dass nicht alles nochmal von jeden gesagt werden muss (und es keinen Kampf geben soll, wer das letzte Wort hat zu einem Argumenteaustausch)
  • Ziel der Diskussion im Plenum: Überzeugungsarbeit? oder reine Erläutern der verschiedenen Standpunkte?
  • Wichtiger Punkt der Willensbildung, nochmal auf kritische Punkte hinzuweisen!
  • Vorstellung im Zwischenplenum, Diskussion im Endplenum? Das vorverlegen von Antragsfristen so weit vorne führt nur zur Häufung von Initiativanträgen. Man kann auch nicht sicher sein, ob es überhaupt Zwischenplenum gibt ("neueres" Konzept auf ZaPF)
  • Gibt es Evalution verschiedener neuer Plenumskonzepte? zB Postersession, OpenSlides, Bedenkzeit für Fachschaften
  • Warum will ich einen Antrag milder machen, um ihn mehrheitsfähig zu machen, obwohl ich fundemental dagegen bin (ewige Diskussion verursachen, obwohl ich letztendlich doch dagegen bin)
  • Angst vor Repressionen von ZaPF-assotioierung
  • als Mittel, Diskussion in die Länge zu ziehen
  • Versuch, sich nicht abzufinden, dass Plenum eine andere Meinung hat

-> sollte als konkurrierender Antrag behandelt werden! -> gibt GO-Änderung dazu, damit dass so gehandhabt wird, Leute schneller abzublocken, dass es dies wesensverändernder Antrag ist, und dann ein konkurrierender Antrag gestellt werden muss Wichtig konkurrierender Antrag als konstruktives Werkzeug: einfach Plenum einen Gegenvorschlag geben, über dass es entscheiden kann

Es ist okay, dass das Plenum eine ander Meinung hat: Angst vor Repressionen wegen Positionierungen der ZaPF (unabhängig von faktischer Lage), wie holt man Leute ab? #Abstimmungsverhalten diskutieren

  • es wird nur bei namentlicher Abstimmung dokumentiert, wie Leute gewählt haben

Zielkonflikt, dass man auch akzeptieren muss, dass sich das Plenum mit einem Thema beschäftigen will

ZaPF ist nicht der übergeordnete Verband der Physikfachschaften!

  • Konsensprinzip? Statusgruppen-Veto?

Wir haben ein 51% sind dafür Methode (mehr ja wie nein und enthaltung). Konsensprinzip funktioniert nur gut, wenn es eine entsprechende Diskussionskultur gibt (und Leute hinter ihrer eigenen Meinung zurücktreten können) Statusgruppen-Veto: zB aus Bundesland, wenn sich Beschluss bundeslandsspezifisch ist. Sollte aber nicht benötigt werden, sollten ausgehen können, dass die ZaPF nicht einzelne Fachschaften willentlich in die Scheiße reiten/ihnen etwas reindrücken will

  • harte Endzeiten von Plena sind demokratiewahrend, um nicht Mehrheitsfähigkeit durch Wettbewerb um längeres Sitzfleisch zu erzeugen
  • Anpassen der Zahl von Beschlussfähigkeit (Gedanke hinter 20: runde Zahl und ca 1/4 der Physik-Fachschaften)

Brauchen wir soviele Regularien? Gut, sich über GO und Satzung auszutauschen, um auszudrücken, dass GO ein living thing ist und nicht die 10 Gebote, die vor Urzeiten offenbart wurden


Hier steht das Protokoll von Gruppe 2

Bearbeiten folgender Leitfragen:

1. Sollte das Plenum einen Antrag Wesensverändern dürfen?

  • Alter Sack: Nein, Leute die den Antrag stellen haben da stundenlang Arbeit reingesteckt und Leute im Plenum haben das nicht.
  • HU Berlin: Es kann auch ein Gegenantrag gestellt werden.

Frage: Ist damit gemeint das ÄA kein Wesen verändern dürfen oder auch kein Gegen-Initiativantrage im Plenum aufkommen?

  • Alter Sack: Das was das Plenum nicht ändern darf ist das Wesen des Antrags über ÄA. Gegenanträge können natürlich gestellt werden.
  • TU Berlin: Die relevante Frage ist vielleicht geht es um spontane Gegenanträge aus dem Plenum oder um eine bereits vorher bekanntgegeben konkurrierenden Antrag.


2. Sollte das Plenum ÄA stellen dürfen? Oder nur in der Postersession?

  • Alter Sack: Warum sollte das Plenum das nicht dürfen?
  • Rostock: An einem ÄA geht ein niedrigerer Qualitätsanspruch als an den ursprünglichen Antrag, in welche weniger Zeit investiert wurde, weniger Ausformuliert sind und das Plenum in die Länge ziehen.
  • Alter Sack: Es werden aus meiner Erfahrung auch sehr viele ÄA angenommen - also muss man nicht zwingend folgern, dass man gar keine stellen sollte.
  • Marburg: Werden vlt. eher ÄA angenommen, welche vor dem Plenum bereits eigereicht wurden -> **Alter Sack**: Nein
  • HU Berlin: Generelles Meinungsbild: beides hat Darseinsberechtigung (Gegenantrag und ÄA)
  • Marburg: Konkurrierende Anträge sollten gemeinsam behandelt werden. Egal, ob vorher formuliert, oder als Initiativantrag.
  • HU Berlin: Es ist aber nicht nur nützlich, wenn ÄA und konkurrierende Anträge spontan entstehen. Ist es nicht vllt. sinnvoller diese auf vorherige Postersessions auszulagern?
  • Alter Sack: Postersessions haben über die Jahre nicht stattgefunden und es hat in letzer Zeit nicht funktoniert, weil viele Menschen nicht an Postersession teilnehmen. Ist auch besonders schwierig, wenn man selbst eine Reso geschrieben hat. Es nimmt auf jeden Fall ein paar Diskussionen vor weg, aber ist auch unrepräsantiv und man bekommt dann auch meist nur sehr starke Meinungen, was im Plenum dann anders aussieht.
  • HU Berlin: Wäre es sinnvoll diese dann verbindlicher zu machen?
  • Alter Sack: Klingt von der Theorie her gut, aber es hat auch in der Vergangenheit nicht geklappt - kommt zyklisch immer wieder. Erste Session wahrscheinlich so im Sommer 2017 und dann vlt. auf den Hälfte der ZAPFen.
  • HU Berlin: Was ist vllt. der gute Gedanke daran? Also wenn es funktionieren würde, würde es dann das Plenum entspannen oder ist dies ein Trugschluss?

Neu formuliert: Es gibt eine Idee hinter dem Gedanke von Postersessions: Das ÄA im Plenum obsolet sind und damit das Plenum entspannen. Würde dies funktionieren?

  • FU Berlin: Was bedeutet entspannen? Was möchten wir eigentlich? Gibt es die Kapazität vor dem Plenum über die Anträge zu reden? Das Argument von zuvor, dass die Zapfika welche selbst eine Reso haben, nicht anderen Postersessions beiwohnen können. Es wird nicht gesehen das es Zeittechnisch möglich ist es sinnvoll aus dem Plenum herauszuverlegen.

3. Was möchte die ZaPF? einfachdemokratisch? 2 Drittel? Konsens? Minderheitenveto?

  • FU Berlin: Was soll in diesem Kontext ein Minderheitenveto sein?
  • TU Berlin: Es ist sinnvoll zunächst zu klären was dies in diesem Kontext bedeutet.
  • HU Berlin: Es gibt eine (kleine) deklarierte Gruppe, einen Antrag komplett zu stoppen.
  • Alter Sack: Welche Gruppe sollte das im Rahmen der ZAPF sein?

Wenn es mehr Enthaltungen als Nein-Stimmen gibt.... lesen aus der GO. In Hinblick darauf gibt es schon etwas aus GO. Ja, Enthaltungen sind ein softes Nein. Wie sind Enthaltungen aufzufassen: Weder eine ja, noch eine Nein-Aussage. Man Man kann das jetzt so interpretieren, dass Neinstimmen gewinnen, oder dass ja-stimmen haben nicht gewonnen

  • FU Berlin: Wenn über die Hälfte der FS sich keine Meinung bilden können macht es keinen Sinn sich als ZaPF zu äußern.
  • TUB: Im Kontext von Minderheitenveto eingefallen: für die Effizenz des Plenums steigern: man gibt Redeleitung die Macht: man bekommt keine Diskussion hin und wir vertagen das.
  • Rostock: Plenum sollte Macht zur Selbstverwaltung haben und kann ja auch schon GO-Antrag stellen.
  • Rostock: Es kann Themen geben, welche einem wichtig sind, aber der Umgang triggern kann. Aber an diesem Themen möchte dennoch teilgenommen werden. Dafür könnte ein Veto sinnvoll sein.
  • FU Berlin: Es gibt vor den Resos eigentlich immer einen Ak, sodass bereits vor dem Plenum sich mit dem Thema und der Reso auseinander gesetzt werden kann

Was möchte die ZaPF?

  • Alter Sack: Die ZaPF möchte was das Plenum möchte.
  • FU Berlin: Das Modell was aktuell auf der ZaPF verwendet wird, ist schon das sinnvollste.

4. Für wen spricht die ZaPF? Wen repräsentiert sie? Selbstverständnis

  • Alter Sack: Die ZaPF spricht für die ZaPF. Ich meine das so klar wie es klingt. Die Meinung der ZaPF ist nicht die Meinung von einzelnen FS. Nur weil die Zapf irgendwas Dusseliges sagt, heißt das nicht... Leute haben Angst, dass sie die Meinung der Zapf zuhause verteten müssen und da verweise ich immer auf Schulterzucken - das ist einfach Demokratie. (Zustimmung von TUB und FUB)
  • HU Berlin: Gibt es einen Grund, warum sich teilweise FS darauf verharren was die ZaPF beschließt und diese auch bei sich zuhause zu übernehmen.
  • Rostock: Hört sich einfach nach sozialem Druck an.

5. Wie viele politische Spielchen hält die ZaPF aus?

  • HU Berlin: Erinnerung an Endplenum Erlangen: Es gab Antrag, welcher unglaublich viele ÄA hatte. Diese ÄA hatten den beigeschmack von wenn genug dieser angenommen werden würde sich das Wesen des Antrages ändern.
  • Alter Sack: Das war nach der eigenen Meinung eine kleine aber sehr motivierte Minderheit. Daher vermutlich nichts was sich über eine GO verhindern lässt. Eine GO wird immer irgendwelche Möglichkeiten haben eigene Ziele zu verfolgen.
  • HU Berlin: Es führte in diesem Fall nicht zu irgendetwas außer das Zeit und Energie verbraucht wurde
  • Alter Sack: Gibt immer die Möglichkeit Sand ins Getriebe zu streuen, aber solange sich Mehrheiten finden, kann man immer trotzdem weitermachen.
  • Rostock: Eine Demokratie sollte sich selber schützen müssen. Es ist Teil das sich Personen auch außerhalb am System vergreifen, auch wenn dies nicht der Fall sein soll. Es kann aber nur schwer bis gar nicht verhindert werden. Scheint aber nicht in dem Rahmen zu sein, dass es wirklich schwere Auswirkungen hat.

-- wird nochmal erklärt was so in Erlangen passiert ist --

  • Alter Sack: Klar, man kann versuchen gegen sowas zu schützen, aber ist es das Wert für mehr Schutz, diese Sachen aufzugeben und ich wäre eher dafür die Möglichkeit nicht aufzugeben.
  • FU Berlin: Muss dieses Thema an dem Erlang Plenum aufgehangen werden? (verneinung von HUB) Es sollte vllt. erstmal beobachten wie sich das entwickelt.
  • Alter Sack: Es werden voraussichtlich keine FS sein welche sich an diesen Mitteln vergreifen, sondern eher einzelne Personen. Schwangt natürlich mit der Zeit, aber solche Personen werden sich vermutlich auch im Zukunft finden.
  • Rostock: Verständnis dafür das dem Plenum die Freiheiten gegeben werden. Es kann dennoch eine Rede und Diskussionskultur gebildet werden. Den Zeitrdruck anderer FS zu verwenden geht dann gegen eine Diskussionskultur. Muss dann von der Redeleitung erhalten und durchgesetzt werden.

6. Was ist das Ziel des Plenums: (möglichst viele) Anträge zu beschließen oder Positionen der ZaPF auszudiskutieren? (Wie) kann die Diskussion ausgelagert werden? -- Darüber wurde Teils vorhin schon diskutiert --

  • FU Berlin: Einfach möglichst viele Anträge zu beschließen halte ich für nicht sinnvoll.
  • Rostock: Zapf hat gewisse politische Macht und man sollte so gut wie es geht die Meinung der Fachschaften einfließen lassen, aber man sollte schon auch protoktiv sein können und da ist dann doch die Frage wie sehr man bestimmte Sachen im Plenum ausdiskutieren muss.

Großdiskussion

Wunsch: Evaluation von Postersession, FS-Bedenkszeit, etc.

  • Alte Säcke:

Problem des AK: Leute mit denen wir reden müssten, sind nicht da und man redet eben nicht miteinander - das ist ein soziales Problem. Auch in der anderen Gruppe klargeworden, dass wir mit Fakten gegen Emotionen argumentieren. GO-Änderung: technische Lösung gegen soziales Problem

  • Leitika: Das ist schon ein bisschen ernüchternd, dass du gar keinen Handlungsspielraum siehst.
  • Alter Sack: Ich sehe eher keinen Spielraum in diesem Rahmen. Wenn man so ein Dialog haben will, dann braucht man 2 Seiten.
  • FUB: Habe das Gefühl, dass es so zwei Arten gibt: "Ich kann nicht akzeptieren, dass das Plenum eine andere Meinung hat vs. Angst vor Represion weil man für die Position der Zapf verantwortlich gemacht wird" -> **Alter Sack:** Ich nehme diese Stränge nicht getrennt im Plenum war - das ist jetzt ein Ich-Problem.
  • Marburg: Ist schon ein konstruktiver Schritt in Redeleitung wesensveränderne Anträge schneller kennzeichnen. Kommt gerade unerfahrenen Zapfika zugute. Der Weg zu initativanträgen bleibt offen - konstruktive alternative.

Antragstellende haben Entscheidungsmacht darüber entscheiden, dass Redeleitung geht auf Antragstellende zu; muss dann als Initiativantrag gestellt werden

  • Konstanz: Nochmal allg. Input für Redeleitung: Wichtig nochmal karzustellen als Redeleitung über welchen *Antrag* man jetzt gerade abstimmt, also ob ÄA oder Originalantrag.
  • Marburg: Vielleicht nochmal drüber reden, wie wir es finden, dass ÄA noch im Plenum dazukommen. Gibt es da Meinungen?
  • Leitika: Ich würde schon gerne erzwingen, dass sich alle vorher damit zu beschäftigen, aber ich verstehe auch, dass das natürlich an der Relalität, besonders vieler kleiner FS, vorbeigeht.

Selbst wenn wir jetzt Fachschaftbedenkzeit als Selbstverpflichtung einführen.

  • Konstanz: Wenn man ÄA verbieten würde, dann müsste man auch Initiativanträge verbieten.
  • Alter Sack: Vielleicht sollten wir Werbung machen, dass es auch ok ist sich mit Anträgen nicht zu beschäftigen und sich dann zu enthalten, weil ist auch nur die Meinung der Zapf.
  • Leitika: Vlt. müsste man die Initiativanträge ja nicht gleich verbieten, aber Hürde höher machen: also dass man z.B. 4-5 Fachschaften braucht, statt 2.
  • Marburg: Wir wissen ja noch gar nicht, ob die Verschärfung () zu mehr Initiativanträge führt.
  • andere Person aus Marburg: Sollten uns als ZaPF im Vorhinen nicht zu viel einzuschränken und dann lieber einfach keine Meinung haben.
  • Marburg: Man muss sich klarmachen, dass es nicht immer so sein muss, dass Anträge angenommen. Es ist fürs Plenum effizienter und gesünder, dass Anträge abgelehnt werden, statt sie zu verändern bis sie mehrheitsfähig sind, auch wenn es schmerzhaft ist für Antragstellende ist.


Der AK Antragskultur wollte sich die Aufgabe geben, darüber zu diskutieren, was die ZaPF möchte und wie das Plenum mit Anträgen umgeht. Die Debatte dazu ist gerade unter den Geschehnissen des Endplenums in Erlangen in unseren Augen nochmal von großer Wichtigkeit. Dabei ist beim Austausch klargeworden, dass es vor allem das Reden mit Menschen anderer Meinung wichtig ist.