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WiSe25 AK "Unser" Müll/Recyclingmentalität der Unis

Aus ZaPFWiki
Version vom 11. März 2026, 21:37 Uhr von Robotob (Diskussion | Beiträge)
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Vorstellung des AKs

Verantwortliche*r: LCFA

Einleitung und Ziel des AK


Handelt es sich um einen Folge-AK?
Nein.

Wer ist die Zielgruppe?
Alle Menschen die sich gegen Verschwendung von Ressourcen in ihrem persönlichen Umfeld einsetzen.

Wie läuft der AK ab?
Wir tauschen uns aus.

Voraussetzungen (materielle und immaterielle)
keine

Materialien und weitere Informationen
keine

WiSe25 AK "Unser" Müll/Recyclingmentalität der Unis

Protokoll vom 02.11.2025

Beginn
11:32 Uhr
Ende
13:29 Uhr
Redeleitung
LCFA (Bochum)
Protokoll
Patrick (JGU Mainz), Benedikt (Münster)
Anwesende Fachschaften
Ruhr-Universität Bochum,
Heinrich Heine Universität Düsseldorf (Physik und Medizinische Physik),
Justus-Liebig-Universität Gießen,
Johannes Gutenberg-Universität Mainz,
Technische Universität München,
Universität Münster,

Protokoll

In Bochum gibt es das Konzept von Entsorgungsunkten, d.h. es gibt eingezeunte Bereiche mit Kisten von Entsorgern, die in regelmäßigen Abständen vorbeikommen und alles mitnehmen. Das Konzept ist sehr praktisch, da man einen zentralen Ort hat, an dem man alles abladen kann. Düsseldorf erklärt wie es an der HHU ist, es gibt keine zentrale Infrastruktur, jeder ist für die Beschaffung von Entsorgungscontainern selbst verantwortlich. In Konstanz gab es für Kleingeräte mit Verwendungsmöglichkeit eine zentrale Verwertungsstelle, die die Artikel gesammelt und für günstigen Preis veräußert hat. Seit einiger Zeit ist dies nicht mehr möglich, da der Entsorgungsnachweis fehlt.

Wenn Universitäten Material in Verkehr bringen, sind die im Zweifel für die Geräte haftbar. Es gibt legale Möglichkeiten für öffentliche Stellen Material zu veräußern (VEBEG, Zollauktion), oft fehlt es aber an Personalresourcen und Kompetenz sowie Willen diese Möglichkeiten zu nutzen.

Uni Mainz (Uni Münster auch) hat kostenlose Altmöbel-Abgabe (nur inneruniversitär)


Beschlüsse für's Plenum

Antragsstellende: Benedikt (Münster), Delia (TUM), Frowin (TUM), Benedict (TUM)

Antrag 1: Resolution Niederschwellige Weiternutzung technischer Infrastruktur Adressiert: DFG, Die Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten Deutschlands ( https://www.uni-kanzler.de/ ), Die Kanzlerinnen und Kanzler der Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Deutschlands ( https://hochschul-kanzler.de/ )

Aktuell werden viele Geräte entsorgt, die universitätsintern an anderen Arbeitsgruppen bzw. z.B. durch finanzschwache oder technikaffine Studierende *oder Schulen* noch genutzt werden könnten. Das ist prekär gerade vor dem Hintergrund der finanziell angespannten Lage vieler Universitäten und der Vermeidung von Ressourcenverschwendung. Die ZaPF fordert deshalb:

    • Der Aufwand für Verkauf und Abgabe von nicht mehr benötigter technischer Infrastruktur darf nicht komplexer sein als deren Entsorgung.**

Die ZaPF fordert die DFG-Kommission für Nachhaltigkeit sowie die Kanzlerjahrestagungen der Universitäten und Hochschulen und bei Universitäten insbesondere den Arbeitskreis Entbürokratisierung dazu auf, sich für eine solche einfache, niederschwellige Infrastruktur einzusetzen. Gerne ist die ZaPF bereit, mögliche Lösungen in einem gemeinsamen Austausch anzugehen.

-

Antrag 2: Positionspapier Gerätebörse

Die Zusammenkunft aller Physikfachschaften (ZaPF) spricht sich für eine zentrale, universitätsübergreifende Material- und Gerätebörse für nicht mehr benötigte technische Infrastruktur z.B. aus Laborauflösungen aus. Das wirkt unterstützend in der aktuell finanziell angespannten Lage vieler Universitäten und hilft der Vermeidung von Ressourcenverschwendung. Hierzu kann z.B. ein Wiki-artiges System sowohl zur Vernetzung als auch zu aktuell vor der Entsorgung stehender Geräte und der Dokumentation einzelner erfolgreicher Austausche in Kollaboration mit KFP und DPG geeignet sein, die sich auf die Ankündigung zur Verfügung stehender Geräte fokussiert. Der konkrete Materialaustausch kann dann unter den interessierten Parteien geregelt werden. Für die darüber hinausgehende, externe Abgabe von Geräten sei auf die Resolution "Resolution Niederschwellige Weiternutzung technischer Infrastruktur" verwiesen.


Links

@ https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/entwicklungen-im-wissenschaftssystem/nachhaltigkeit-im-forschungsprozess : DFG ist sich über Nachhaltigkeit bewusst, schlägt eine Abwägung über Neuanschaffungen oder Reparatur und gemeinsame Gerätenutzung vor und hat erste Projekte ins Leben gerufen.

@ https://www.dfg.de/resource/blob/289476/empfehlungen.pdf : DFG will Nachhaltigkeit fördern (2023)

@ https://www.dfg.de/resource/blob/359464/dfg-jb2024.pdf : Jarhesbericht DFG, interessantes Kapitel ab Seite 107. DFG hat schon eine Vermittlung von einem Gerät geschafft "Zur nachhaltigen Nutzung von Forschungsgroßgeräten gehört es auch, nicht mehr benötigte Apparate dorthin zu veräußern, wo sie von wissenschaftlichem Nutzen sind." (S. 119)

@ https://www.dfg.de/de/service/presse/pressemitteilungen/2022/pressemitteilung-nr-03 : DFG setzt Kommision zur Nachhaltigkeit ein


Protokoll

https://pads.zapf.in/WiSe25_M%C3%BCll_Recyclingmentalit%C3%A4t_der_Unis?edit