Weitere Optionen
| Zeile 625: | Zeile 625: | ||
*Der Änderungsantrag ist angenommen.* | *Der Änderungsantrag ist angenommen.* | ||
Änderungsantrag von Fabian Freyer (TUB, 71) zu Absatz 3: Ersetze den ersten Satz "Für uns als Fachschaften ist es im Streit mit anderen universitären Parteien oft ein wichtiges Mittel, auch öffentlich Druck machen zu können. Durch das Verlängern der Anmeldefristen für Versammlungen wird es unmöglich gemacht, zeitnah auf studierendenunfreundliche Änderungen zu reagieren." durch "Studierende und Fachschaften sind im hochschulpolitischen Diskurs gegenüber anderen Statusgruppen aufgrund der Machtdynamik in der Hochschulpolitik oft stark benachteiligt. Daher müssen Studierende oft auf öffentliche Proteste und Protestaktionen zurückgreifen, um essenzielle Freiheiten und Rechte zu erstreiten und zu erstreiken. | Änderungsantrag von Fabian Freyer (TUB, 71) zu Absatz 3: Ersetze den ersten Satz "Für uns als Fachschaften ist es im Streit mit anderen universitären Parteien oft ein wichtiges Mittel, auch öffentlich Druck machen zu können. Durch das Verlängern der Anmeldefristen für Versammlungen wird es unmöglich gemacht, zeitnah auf studierendenunfreundliche Änderungen zu reagieren." durch "Studierende und Fachschaften sind im hochschulpolitischen Diskurs gegenüber anderen Statusgruppen aufgrund der Machtdynamik in der Hochschulpolitik oft stark benachteiligt. Daher müssen Studierende oft auf öffentliche Proteste und Protestaktionen zurückgreifen, um essenzielle Freiheiten und Rechte zu erstreiten und zu erstreiken." | ||
Michel Vielmeter (Köln, 90): | Michel Vielmeter (Köln, 90): | ||
| Zeile 632: | Zeile 632: | ||
3 Minuten Beratungszeit | 3 Minuten Beratungszeit | ||
Björn Guth(Alumni, 104): | Björn Guth (Alumni, 104): | ||
2-facher Bezug auf Hochschulpolitik. Möchte den zweiten Bezug streichen. -> wird übernommen | 2-facher Bezug auf Hochschulpolitik. Möchte den zweiten Bezug streichen. -> wird übernommen | ||
| Zeile 638: | Zeile 638: | ||
*Problem behoben | *Problem behoben | ||
Bernhard Greven(Uni Köln, 73): Der Änderungsantrag wird übernommen. | Bernhard Greven (Uni Köln, 73): Der Änderungsantrag wird übernommen. | ||
Änderungsantrag von Fabian Freyer (TUB, 71) zu Absatz 4: Ersetze "Dass gerade das Bundesland NRW, das aufgrund des Braunkohleabbaus im Zentrum von klimapolitischen Protesten steht, ein solches Versammlungsgesetz beschließt, zeigt, was mit der Verabschiedung bezweckt werden soll: Weitere Besetzungen und Protestaktionen gegen Kohlegruben werden so massiv erschwert. Nach der Solidarisierung mit Fridays for Future als Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung (2019) ist die Ablehnung dieses Gesetzesentwurf also eine logische Konsequenz, da er eindeutig auf eine Erschwerung von zivilem Ungehorsam abzielt, der einen Grundstein für diese Bewegung darstellt. Dies ist aus wissenschaftlicher Perspektive nicht hinnehmbar, da hierdurch das Erreichen des 1.5° | Änderungsantrag von Fabian Freyer (TUB, 71) zu Absatz 4: Ersetze "Dass gerade das Bundesland NRW, das aufgrund des Braunkohleabbaus im Zentrum von klimapolitischen Protesten steht, ein solches Versammlungsgesetz beschließt, zeigt, was mit der Verabschiedung bezweckt werden soll: Weitere Besetzungen und Protestaktionen gegen Kohlegruben werden so massiv erschwert. Nach der Solidarisierung mit Fridays for Future als Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung (2019) ist die Ablehnung dieses Gesetzesentwurf also eine logische Konsequenz, da er eindeutig auf eine Erschwerung von zivilem Ungehorsam abzielt, der einen Grundstein für diese Bewegung darstellt. Dies ist aus wissenschaftlicher Perspektive nicht hinnehmbar, da hierdurch das Erreichen des 1.5° Ziels in noch weitere Ferne rückt." durch "Der Gesetzesentwurf bezieht sich in der Begründung auf die Klimabewegung in NRW. So wird z.B. der Braunkohletagebau Garzweiler II explizit genannt. Das Gesetz zielt somit darauf ab, Protestaktionen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, zu kriminalisieren und massiv zu erschweren und stellt Klientelpolitik für den Braunkohletagebau dar. Besonders brisant ist dies, da Proteste auch aus wissenschaftlicher Sicht notwendig sind, z.B. um das Erreichen des 1.5°C Ziels zu sichern (vgl. Stephen J. Thackeray et al.: Civil disobedience movements such as School Strike for the Climate are raising public awareness of the climate change emergency. Wiley 2020. ~~https://doi.org/10.1111/gcb.14978)." | ||
2 Minuten Lesezeit | 2 Minuten Lesezeit | ||
Bernhard Greven (Uni Köln, 73): | Bernhard Greven (Uni Köln, 73): | ||
Anmerkung: Punkt ist wichtig, weil 2019 in Freiburg mit Fridays for Future als Resulation verabschiedet. | Anmerkung: Punkt ist wichtig, weil 2019 in Freiburg mit Fridays for Future als Resulation verabschiedet. | ||
*Der Änderungsantrag wird angenommen.* | *Der Änderungsantrag wird angenommen.* | ||
Änderungsantrag von Björn Guth (Alumni, 104): Begründung soll von Einleitung wieder in Begründung verschoben werden. | |||
2 Minuten Beratungszeit | 2 Minuten Beratungszeit | ||
Sebastian Meures(Köln, 82): | Sebastian Meures (Köln, 82): | ||
Was ist der Grund, weshlab die Begründung nicht in den Antragstext soll? Person ist schon abgereist, die Begründung wird im Protokoll gesucht. | Was ist der Grund, weshlab die Begründung nicht in den Antragstext soll? Person ist schon abgereist, die Begründung wird im Protokoll gesucht. | ||
Abstimmung über den Antrag von Björn Guth | Abstimmung über den Antrag von Björn Guth (Alumni, 104): | ||
* Stimmabgaben: 24 | * Stimmabgaben: 24 | ||
* Ja: 8 | * Ja: 8 | ||
| Zeile 663: | Zeile 663: | ||
*Der Änderungsantrag ist abgelehnt.* | *Der Änderungsantrag ist abgelehnt.* | ||
Änderungsantrag von Björn Guth(Alumni, 104): Änderung von "Das geplante Gesetz schränkt die Versammlungsfreiheit ein und hat weitreichende Folgen für Proteste von Studierenden unter anderem zu hochschulpolitischen Themen." zu "Das geplante Gesetzt schränkt die Versammlungsfreiheit ein und hat weitreichende Folgen auf Proteste." | Änderungsantrag von Björn Guth (Alumni, 104): Änderung von "Das geplante Gesetz schränkt die Versammlungsfreiheit ein und hat weitreichende Folgen für Proteste von Studierenden unter anderem zu hochschulpolitischen Themen." zu "Das geplante Gesetzt schränkt die Versammlungsfreiheit ein und hat weitreichende Folgen auf Proteste." | ||
Felix Maurer (179, Kassel): Meint, es wir versucht, politischen Widerstand hochschulpolitisch einzukleiden. Und durch Änderung der Tagesordnung ist die Abstimmung anders, da viele Fachschaften schon abgereist sind. | Felix Maurer (179, Kassel): Meint, es wir versucht, politischen Widerstand hochschulpolitisch einzukleiden. Und durch Änderung der Tagesordnung ist die Abstimmung anders, da viele Fachschaften schon abgereist sind. | ||
Andreas Drotloff(Alumnus, 249): Hat das Gefühl, dass für den Punkt vorher schon ein Kompromiss gefunden wurde. Er findet es schade, wieder an dem Punkt zu arbeiten und möchte bei dem Stand bleiben, insbesondere, da schon viele abgereist sind | Andreas Drotloff (Alumnus, 249): Hat das Gefühl, dass für den Punkt vorher schon ein Kompromiss gefunden wurde. Er findet es schade, wieder an dem Punkt zu arbeiten und möchte bei dem Stand bleiben, insbesondere, da schon viele abgereist sind. | ||
Christian Birk(Marburg, 146): Wenn Studierende rausgestrichen werden, werden andere Angestellte der Hochschule nicht mehr ausgeschlossen. Wenn wir in einem Punkt nicht explizit Hochschulpolitik erwähnen, wird der Text dadurch nicht NICHT hochschulpolitisch. | Christian Birk (Marburg, 146): Wenn Studierende rausgestrichen werden, werden andere Angestellte der Hochschule nicht mehr ausgeschlossen. Wenn wir in einem Punkt nicht explizit Hochschulpolitik erwähnen, wird der Text dadurch nicht NICHT hochschulpolitisch. | ||
Björn Guth(Alumni, 104): Findet, es soll trotz der Abgereisten abgestimmt werden. Allgemeinpolitische Probleme die durch das Gesetz entstehen, sind eben auch immer explizit für Studierende ein Problem aber nicht nur. | Björn Guth (Alumni, 104): Findet, es soll trotz der Abgereisten abgestimmt werden. Allgemeinpolitische Probleme die durch das Gesetz entstehen, sind eben auch immer explizit für Studierende ein Problem aber nicht nur. | ||
* Zu Felix: Es handelt sich um ein grundsätzlich Allgemeingesellschaftlichen Problem. Wir können dieses Problem auf die Hochschule anwenden, was auch in den Punkten 1 bis 4 angewendet wurde. | * Zu Felix: Es handelt sich um ein grundsätzlich Allgemeingesellschaftlichen Problem. Wir können dieses Problem auf die Hochschule anwenden, was auch in den Punkten 1 bis 4 angewendet wurde. | ||
GO Antrag von Christian (Uni Maarburg, 146) auf Schließung der Redeliste. | GO-Antrag von Christian (Uni Maarburg, 146) auf Schließung der Redeliste. | ||
*Der Antrag wird angenommen.* | *Der Antrag wird angenommen.* | ||
Bernhard Greven(Uni Köln, 73): | Bernhard Greven (Uni Köln, 73): | ||
Schließt sich Björns Beitrag an, widerspricht Felix. Ist für eine Abstimmung über die Änderung. | Schließt sich Björns Beitrag an, widerspricht Felix. Ist für eine Abstimmung über die Änderung. | ||
Konkurrierenden Änderungsantrag von Fabian Freyer (TUB, 71): Streichung von "von Studierenden". Schließt andere Statusgruppen mit ein. | |||
*wird zugestimmt* | *wird zugestimmt* | ||
* Diskussion wurde schon oft auf Zapfen geführt. Urteil des BVG 1998: Beschließt, dass die Studierendenschaft auch eine Brücke zu Fragen zu Allgemeinpolitik schlagen darf darf. | * Diskussion wurde schon oft auf Zapfen geführt. Urteil des BVG 1998: Beschließt, dass die Studierendenschaft auch eine Brücke zu Fragen zu Allgemeinpolitik schlagen darf darf. | ||
Felix Maurer(179, Kassel): Bleibt bei seinem Standpunkt. Findet die Ziele zwar nobel, aber sieht die ZaPF als die falsche Plattform. | Felix Maurer (179, Kassel): Bleibt bei seinem Standpunkt. Findet die Ziele zwar nobel, aber sieht die ZaPF als die falsche Plattform. | ||
Stefan Brackertz(Köln): Er findet es wichtig, dass Leute ihre Meinung preisgeben. Argumentiert auch, dass es an vielen Unis allgemeinpolitische Mandate gibt. | Stefan Brackertz (Köln): Er findet es wichtig, dass Leute ihre Meinung preisgeben. Argumentiert auch, dass es an vielen Unis allgemeinpolitische Mandate gibt. | ||
Veränderung ist historisch durch Ungehorsam entstanden. Es wurden gerade auf dem Papier festgelegt, dass Fachschaften ofiziell existieren. Das konnte nur passieren, weil Fachschaften schon vor der offiziellen Gründung/Anerkennung exestiert haben. Findet, ZaPF sollte allgemeinpolitischer werden. Allgemeinpolitische Themen auf der Zapf haben fast immer einen Bezug zur Hochschulpolitik. | Veränderung ist historisch durch Ungehorsam entstanden. Es wurden gerade auf dem Papier festgelegt, dass Fachschaften ofiziell existieren. Das konnte nur passieren, weil Fachschaften schon vor der offiziellen Gründung/Anerkennung exestiert haben. Findet, ZaPF sollte allgemeinpolitischer werden. Allgemeinpolitische Themen auf der Zapf haben fast immer einen Bezug zur Hochschulpolitik. | ||
Björn Guth(Alumni, 104): Hat nichts mehr hinzuzufügen. | Björn Guth (Alumni, 104): Hat nichts mehr hinzuzufügen. | ||
Der Änderungsantrag von Björn wird abgestimmt. | Der Änderungsantrag von Björn (Alumni) wird abgestimmt. | ||
* Stimmabgaben: 27 | * Stimmabgaben: 27 | ||
* Ja: 12 | * Ja: 12 | ||
* Nein: 10 | * Nein: 10 | ||
* Enthaltungen: 5 | * Enthaltungen: 5 | ||
*Der Änderungsantrag von Björn wird abgelehnt.* | *Der Änderungsantrag von Björn (Alumni) wird abgelehnt.* | ||
Bernhard Greven (Uni Köln, 73): Bedankt sich bei allen Menschen, die bei dem Entwurf mitgearbeitet haben. Er fand den demokratischen Prozess sehr schön. | Bernhard Greven (Uni Köln, 73): Bedankt sich bei allen Menschen, die bei dem Entwurf mitgearbeitet haben. Er fand den demokratischen Prozess sehr schön. | ||