WiSe11 Endplenum

Protokoll

Protokoll vom 27.11.2011

Beginn: 09:31 Uhr

Ende: 14:41 Uhr

Redeleitung: David Dung (Uni Bonn)

Protokoll: Sebastian Werner, Christian Lützler (Uni Bonn)

Anwesende: RWTH Aachen, Uni Augsburg, FU Berlin, HU Berlin, Uni Bielefeld, Ruhr-Uni Bochum, Uni Bonn, Uni Bremen, TU Chemnitz, TU Dresden, Uni Dortmund, Uni Düsseldorf, Uni Frankfurt, Uni Göttingen, Uni Halle-Wittenberg, Uni Hamburg, Uni Heidelberg, Uni Jena, TU Kaiserslautern, Karlsruher Institut für Technologie, Uni Kiel, Uni Konstanz (bis AK Was soll das Physikstudium leisten?), Uni Leipzig, Uni Magdeburg (bis 1. Pause), Uni Marburg, LMU München, Uni Oldenburg, Uni Potsdam, Uni Rostock, Uni Stuttgart, Uni Tübingen, Uni Wuppertal, Uni Würzburg


Begrüßung

David begrüßt die Teilnehmer.

Wahl der Redeleitung

Vorschlag: David Dung (Uni Bonn)
keine Gegenrede, durch Klopfen angenommen

Wahl der Protokollanten

Vorschlag: Sebastian Werner (Uni Bonn), Christian Lützler (Uni Bonn)
keine Gegenrede, durch Klopfen angenommen

Feststellen der Beschlussfähigkeit

Liste der Unis wird verlesen und um Rückmeldung gebeten. Es sind 33 Fachschaften anwesend und damit ist die ZaPF beschlussfähig.

Beschließen der Tagesordnung

Die Tagesordnung wird vorgestellt:

  1. Begrüßung (schon geschehen)
  2. Wahl der Redeleitung (schon geschehen)
  3. Wahl der Protokollanten (schon geschehen)
  4. Feststellen der Beschlussfähigkeit (schon geschehen)
  5. Beschließen der Tagesordnung
  6. Wahlen
  7. Sommer-ZaPF 2012
  8. Bericht ZaPF e.V.
  9. Berichte aus den Arbeitskreisen
  10. Verabschiedung

Denni (Leipzig) fragt, ob Resolutionen aus Arbeitskreisen bei Wahlen oder bei Berichten aus den Arbeitskreisen besprochen werden, diese werden laut Redeleitung bei den Berichten vorgestellt. Es wird darum gebeten, den AK Semesterzeiten vorzuziehen. Die Redeleitung weist darauf hin, dass der Tagesordnungspunkt Berichte aus den Arbeitskreisen schnell erreicht sein wird, man einigt sich darauf, den relevanten AK Semesterzeiten als ersten vorzustellen.

Tobi (Düsseldorf) fragt, wann von den Bier-AKs berichtet wird. Dies geschieht im Rahmen der Berichte aus den Arbeitskreisen .

Jörg (Aachen) weist darauf hin, dass in der Liste der AK-Berichte der AK Akkreditierungsprobleme zweimal aufgeführt ist. Dieser Fehler wird zur Kenntnis genommen.

Wahlen

Kommunikationsgremium

Das Plenum schlägt Benjamin Dummer (HU Berlin) und Tobias Löffler (Uni Düsseldorf) als Kandidaten vor.

Denni (Leipzig) fragt, wie viele Posten zu besetzen sind. Es ist ein Posten zu besetzen. Die Stimmkarten werden verteilt. Die Kandidaten stellen sich vor:

Tobias (Düsseldorf): Seit Aachen auf der ZaPF, auch schon StaPF-Teilnehmer, im 15. Semester und noch etwa 2 Jahre Studium erwartet. Mitglied der jDPG, aber in Düsseldorf keine Regionalgruppe, Kontakt zu anderen jDPGlern auf ZaPF.
Benjamin (HU Berlin): Seit Franklfurt auf der ZaPF, Mitglied im Studentischen Akkreditierungspool. Ist im 5. Semester, würde sich gerne in Richtung jDPG entwickeln.

Es wird eine Personaldiskussion in Abwesenheit der Kandidaten geführt, dann eine Minute Beratungszeit und Wahl auf Stimmzettel D. Stimmzettel werden eingesammelt und ausgezählt:

Benjamin Dummer (HU Berlin) erhält 29 ja-, 1 nein-Stimmen und 5 Enthaltungen und ist damit gewählt. Er nimmt die Wahl an. Auf Tobias (Düsseldorf) entfallen 23 ja-, 5 nein-Stimmen und 6 Enthaltungen sowie eine ungültige Stimme.

Akkreditierungspool

Es muss niemand in seinem Amt bestätigt werden, das Plenum schlägt Eike Thesing (TU Kaiserslautern) und Julia Ritenbach (Dortmund) als neue Mitglieder vor. Sie stellen sich vor:

Eike: Ist im 9. Semester, in Kaiserslautern steht Akkreditierung an, arbeitete schon an Akkreditierungs-AKs mit, ist in Fachbereichskommission und seit zwei Jahren im FSR. Voraussichtlich noch 1,5 Jahre Studium.
Julia: Ist im 7. Semester, hat Studiengang Medizinphysik mitakkreditiert (sitzt in Reakkriditierungskommission) und möchte nun die andere Seite kennen lernen. Arbeitete schon an Akkreditierungs-AKs mit und sitzt in Qualitätssicherungskommsission. Voraussichtlich noch 2 Jahre Studium.

Zwischenfrage: Wie werden Stimmen ausgewertet? Gewählt ist laut Redeleitung, wer mindestens acht ja-Stimmen und mehr ja- als nein-Stimmen erhält, hier können beide Kandidaten in den Akkreditierungspool gewählt werden.

Es wird eine Personaldiskussion in Abwesenheit der Kandidaten geführt, dann eine Minute Beratungszeit und Wahl auf Stimmzettel E. Stimmzettel werden eingesammelt und ausgezählt:

Eike (TU Kaiserslautern) erhält 24 ja-, 4 nein-Stimmen und 4 Enthaltungen und ist damit gewählt. Er nimmt die Wahl an. Auf Julia (Dortmund) entfallen 28 ja-, 1 nein-Stimmen und 3 Enthaltungen und ist damit gewählt. Sie nimmt die Wahl an.

Sommer-ZaPF 2012

Vorstellung der Sommer-ZaPF vom 16.-20.05.2012 in Bochum. Die Bochumer Fachschaft Physik-Astronomie lädt alle ein. Es wird versucht, eine Turnhalle zu organisieren. Es wird versucht, die Teilnehmerzahl nicht zu begrenzen. Es sind sechs AK-Slots angestrebt.
Tobi (Düsseldorf) wünscht einen Bier-Austausch-AK im wörtlichen Sinne: Jede Fachschaft soll ein regionales Bier mitbringen.
René (Dresden) wünscht Exkursion ins Planetarium. Diese wird ihm zugesichert.


Bericht ZaPF e.V.

Es wurde ein neuer Vorstand gewählt, darin sind Bochum und Karlsruhe vertreten. Der Vereil ist finanziell in guter Situation, hat jetzt etwa 2000 Euro Rücklagen. Der Verein dankt herzlich allen Fachschaften, die Geld gespendet haben (insgesamt 90 Euro): Marbug, Leipzig, Düsseldorf, Bochum, Dortmund, Darmstadt. Die Spenden werden für Fahrtkosten zum Kommunikationsgremium, Domains, Notargenbühren, etc. verwendet. Es wurde ein Sparbuch, das bei der Winter-ZaPF 2000 in Bonn eingerichtet wurde, wiedergefunden.

Der Verein lädt zur nächsten Versammlung: Termin wird noch bekannt gegeben.

Ergänzung von Stefan (Leipzig): Fachschaftsräte sind oft Teilkörperschaften des öffentlichen Rechts und dürfen daher keine Spenden vergeben.Es wird darauf hingewiesen, dass das Geld als Mitgliedsbeitrag überwiesen werden kann.

Berichte aus den Arbeitskreisen

Semesterzeiten

Stefan (Leipzig) stellt den AK vor:
Der AK beschäftigt sich mit dem Vergleich der deutschen Semesterzeiten mit internationalen Regelungen. Die Vorlesungen in Deutschland laufen von Mitte Oktober bis Mitte Februar, siehe Grafik (Anhang) vom AStA der Uni Hamburg. Darin ist der Prüfungszeitraum rot dargestellt. Es ist ersichtlich, dass durch die Abweichungen der Semesterzeiten zwischen den Ländern die Aufnahme eines Auslandssemesters erschwert wird.
Wenn Beginn der Vorlesungen des Wintersemesters in Deutschland etwa auf September vorgezogen würde, wäre der Wechsel an ausländische Unis leichter möglich. Es wird als Beispiel auf die Semesterzeiten der Uni Mannheim verwiesen.

Vorteile dieser Regelung:

  • Ferien an Uni und Schulen fallen zusammen (insbesondere hilfreich für Eltern mit mehreren Kindern)
  • Studium kann nach Schulabschluss besser aufgenommen werden
  • Teilnahme an internationalen Tagungen wird unkomplizierter
  • Ausländische Professoren können besser nach Deutschland wechseln

Nachteil dieser Regelung:

  • Schulpraktika für Lehramtskandidaten nicht mehr machbar, wenn weiterhin in Semesterferien angestrebt
  • Prüfungen im Januar, also über Weihnachten lernen (wie in anderen Länder)

Es wird folgende Resolution (siehe auch Anhang) eingebracht: Die ZaPF spricht sich dafür aus, die Semester- und Vorlesungszeiten in Deutschland und Europa anzugleichen. Dabei empfiehlt sie, dass sich alle deutschen Bundesländer einheitlich an der Umsetzung beteiligen. Der Grund dafür liegt in der erforderlichen Mobilität aller Studierenden, welche durch angepasste Semesterzeiten besser gewährleistet werden kann. Zudem können dadurch internationale Tagungen, Praktika, Summer Schools und Gastprofessuren durch alle Angehörigen einer Hochschule leichter wahrgenommen werden.

Dazu ergeht der Aufruf an Studierendenvertreter/innen der Physik, welche zu anderen Fachrichtungen insbesondere auf deren BuFaTas Kontakt haben, dieses Thema anzusprechen und die Vereinbarkeit des Vorschlages feststellen zu lassen, um gegebenenfalls ähnliche Beschlüsse anzuregen. Die ZaPF beauftragt den StAPF, diese Forderung auch an das Bundesministerium für Bildung und Forschung, den DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst), die KMK (KultusMinisterKonferenz), die DPG (Deutsche Physikalische Gesellschaft), die KFP (Konferenz der Fachbereiche Physik) und die für Hochschulbildung zuständigen (Staats-)Ministerien der Länder zu kommunizieren, sowie eine Pressemeldung herauszugeben.

Es wird aber ein langfristiger Prozess, weil viele Fachbereiche ihre Zustimmung bekunden müssten. Wenn die Vorlesungszeit vorgezogen wird, müssten weitere Anpassungen vorgenommen werden, insbesondere die Abiturnoten schneller bekannt gemacht werden.

Kommentare aus dem Plenum:
FU Berlin: Deutsche an europäische Zeiten anpassen, nicht andersrum (Klopfen). Aber es wird überhaupt zu Problemen kommen, wenn die Zeit zwischen Abitur und Studiumsbeginn verringert wird, weil die Zulassungsverfahren schon langwierig sind. Darüber hinaus: Soll Hochschulrektorenkonferenz als Adressat aufgenommen werden (diese sollte treibende Kraft sein)? Dies wird aus eigener Erfahrung als sinnvoll erachtet.
Hamburg: Die Idee ist sinnvoll, aber die Resolution wirkt noch unausgegoren, es fehlen klare Planungen. Die Einwände aus Berlin werden unterstützt: Zeit zwischen Abitur und Studium wäre dann zu kurz, Zulassungen könnten behindert werden.
HU Berlin: Die ZaPF ist die falsche Versammlung für diesen Antrag, es sind eher ASten, jDPG und DPG anzusprechen.
Dresden: Das Thema ist wichtig, aber es ist auch europaweit nicht einheitlich. Vielleicht kann die Resolution konkretisiert werden: Soll an Spanien oder Norwegen angepasst werden? „Wir gleichen an“ reicht nicht aus, es ist eine Konkretisierung nötig. (Klopfen)
HU Berlin: Konkretisierung ja, aber z.B. in der Art Januar und Februar frei , eine allgemeiner gehaltene Resolution ist gut, weil die ZaPF nicht die Pläne ausarbeitet (verhaltenes Klopfen).
FU Berlin: Die ZaPF ist die richtige Plattform und eine Resolution ist dann das Diskussionsergebnis. Die ZaPF kennt die Probleme der Studierenden am besten.
Bochum: Soll der Resolutionstext wirklich im Plenum besprochen werden? Dies könnte lange dauern.
Tübingen: Man könnte die Resolution überarbeiten und zwischenzeitlich andere AKs vorstellen.

GO-Antrag der FU Berlin: Vertagung der Abstimmung über die Resolution um 2 Stunden, um sie als anderen Tagesordnungspunkt aufzunehmen.
Gegenrede René (Dresden): Ziel des Endplenums ist es, Ergebnisse vorzustellen und keinen neuen Pseudo-AK zu bilden, weil dann die daran teilnehmenden Leute im Plenum fehlen. (Klopfen)
Kurze Beratungszeit
Abstimmung: Antrag auf Vertagung zu anderem Tagesordnungspunkt mit folgendem Ergebnis: 1 ja-, 29 nein-Stimmen und 3 Enthaltungen. Damit ist der GO-Antrag auf Vertagung zurückgewiesen.

Neuer GO-Antrag aus Bochum: Vertagung auf nächste ZaPF, damit in der Zwischenzeit Gelegenheit zur Ausarbeitung besteht. (Klopfen).
Gegenrede Patrik (FU Berlin): Man kann die Resolution so beschließen und vielleicht später überarbeiten.
kurze Beratungszeit
Abstimmung: Vertagung auf nächste ZaPF mit folgendem Ergebnis: 20 ja-, 10 nein-Stimmen und 4 Enthaltungen. Damit ist der Antrag abgelehnt (erfordert eine 2/3-Mehrheit).

LMU München: Die Wortfolge erforderliche Mobilität soll durch eingeschränkte Mobilität ersetzt werden.
Dresden: Es ist nicht gesagt, dass die Resolution hier nicht besprochen werden soll. Die Rahmenbedingungen sind in Europa sehr unterschiedlich, daher sind konkrete Aussagen erforderlich. Dass die Angleichung gewünscht ist, ist nutzlos, weil unklar bleibt woran angeglichen werden soll (Klopfen).
FU Berlin: Der Vorschlag auf ein konkretes Land kann hier ausgearbeitet werden kann, es soll die Diskussion angestoßen werden.
Kaiserslautern: Um konkreter zu werden, sollte der neue Zeitrahmen definiert werden: z.B. drei Wochen Richtung September verschieben. Außerdem muss eine aktuelle Liste der Semesterzeiten erstellt werden, die nur relevante europäische Länder (vgl. Erasmus) enthält.
Potsdam: Die Semesterzeiten sind in vielen Ländern durch die jeweilige Kultur vorgegeben (beispielsweise wird in Spanien der heiße Sommer vermieden), daher ist eine allgemeine Anpassung utopisch.
GO-Antrag aus Frankfurt: Es ist noch Diskussionsbedarf vorhanden, die Diskussion kann nicht in Plenum stattfinden, daher Antrag auf Vertagung auf nächste ZaPF.
Gegenrede: Holger (Düsseldorf): Man kann schon hier allgemein sich für eine Anpassung aussprechen und gleichzeitig für die nächste ZaPF einen AK beschließen.
kurze Beratungszeit
Abstimmung: Vertagung auf nächste ZaPF mit folgendem Ergebnis: 25 ja-, 7 nein-Stimmen und 2 Enthaltungen. Damit ist der Antrag angenommen.

Redeleitung: Seit Dresden-ZaPF gibt es eine Änderung: Der Antragsteller hat das Recht auf eine Liste der Gegenargumente.

  • LMU: Vorschlag, die Resolution zwischen den ZaPFen z.B. im Wiki auszuarbeiten. Dann können Konflikte vermieden werden.
  • Dresden: Kulturelle Begebenheiten müssen einbezogen werden, für die Konkretisierung ist auch das Verhältnis von Semester- und Schulferien wichtig.
  • Frankfurt: HRK hat 2008 einen konkreten Vorschlag erarbeitet. Daran könnte man sich orientieren. Der Arbeitsauftrag für einen AK sollte sein, zu klären, woran eine Angleichung festgemacht werden soll. Außerdem sind aktuelle Daten erforderlich.

Der Antragsteller wünscht die Arbeitsgruppe zwischen ZaPFen nicht selbst zu leiten. Es bietet sich Julia (LMU) dafür an und wird zum AK einladen.

Meinungsbild, ob Empfehlung für Angleichung der Semesterzeiten als sinnvoll erachtet wird oder nicht, ohne sich auf konkreten Text festzulegen: für Angleichung 62, gegen Angleichung 17 Stimmen.

GO-Antrag aus Dresden: 10 Minuten Sitzungspause.
Formale Gegenrede.
Abstimmung: 10 Minuten Sitzungspause, Ergebnis: 21 ja-, 11 nein-Stimmen und 3 Enthaltungen. Damit ist der Antrag angenommen.

Das Abschlussplenum ist für 10 Minuten unterbrochen.

Akkreditierungsprobleme

GO-Antrag aus Leipzig: AK Fachschaftsfreundschaften vor AK Studienführer zu ziehen. Ohne Gegenrede angenommen.

Timo (Aachen) präsendiert: Die Arbeit im Akkreditierungspool läuft nicht gut, denn die ZaPF hat Stimmrecht, welches bisher nicht wahrgenommen wird. Eine Verwaltungsstelle wurde gestrichen. Es entstand die Überlegung, eine Resolution zu beschließen, da es zur Arbeit des Akkreditierungspools keine ZaPF-Meinung gibt. Die Entsandten sollen das Recht bekommen, nach bestem Gewissen abzustimmen. Es soll bis zur nächsten ZaPF eine Meinung erarbeitet und dort verabschiedet werden.

Bisher entsandt sind: Björn Guth (RWTH Aachen), Timo Falck (RWTH Aachen), Markus Gleich (FU Berlin), Philipp Blumhardt (Uni Konstanz), Margret Heinze (Uni Frankfurt), Benjamin Dummer (HU Berlin), Claudio Michaelis (Uni Konstanz), Julia Ritenbach (TU Dortmund), Eike Thesing (TU Kaiserslautern).
Von diesen waren außer Claudio und Philipp alle im AK anwesend. Aber alle Entsandten unterstützen die Resolution.

Resolutionstext (siehe auch Anhang): Die von der ZaPF entsandten Mitglieder des studentischen Akkreditierungspools sollen sich vernetzen und mindestens eine Person zu jedem PVT entsenden. Dort sollen sie die Meinung der ZaPF zur Akkreditierung vertreten. Ergebnisse der PVTen sollen auf der nächsten ZaPF im Anfangsplenum präsentiert werden. Die ZaPF erteilt den von ihr entsandten Mitgliedern des studentischen Akkreditierungspools das Mandat in ihrem Namen entsprechend der verfassten Stellungnahmen der ZaPF abszustim- men. Sollte noch keine Stellungnahme der ZaPF zu Themen des PVT bestehen, soll nach bestem Wissen und Gewissen im Sinne der ZaPF abgestimmt werden. Die ZaPF bittet den ZaPF e.V. die Fahrt- und Tagungskosten zu erstatten, falls dies nicht über die jeweilige Universität möglich ist.

Es folgt die Abstimmung über Resolution nach kurzer Beratungszeit. Ergebnis: 33 ja-, 0 nein-Stimmen und 2 Enthaltungen. Damit ist der Antrag angenommen.

Der AK beschäftigte sich auch mit Problemen, die von nicht akkreditierten Abschlüssen ausgehen. Bisher sind aber kaum Meinungen vorhanden. Es wird darum gebeten, von Problemen mit nicht akkreditierten Abschlüssen zu berichten, um die Arbeit zwischen den ZaPFen zu unterstützen.

Fachschaftsfreundschaften

René (Dresden) berichtet, dass der AK aus der Vernetzung von zwei oder drei Fachschaften entstand und unerwartet produktiv war. Die Kernthemen sind:

  • Organisation eines Inlandsemesters: Es soll die Möglichkeit, innerhalb Deutschlands ein Austauschsemester absolvieren zu können, gefördert werden. Dabei sind die Aspekte der jeweiligen Universitäten (Prüfungen, etc.) zu diskutieren. Es wird nach Interesse an einem diesbezüglichen AK auf der nächsten ZaPF gefragt. Da Interesse vorhanden ist, möchte René einen Ausschuss zur Vorbereitung des AKs beschließen lassen. Dies wird ohne Gegenrede angenommen.

  • Organisation von Fachtagungen, sodass es neben der ZaPF auch andere studentische Tagungen gibt, die als Ergänzung verstanden werden sollen. Im Sommer könnte ein Treffen mit Vorträgen (auch von Studierenden) und Freizeitaktivitäten unter Einbindung der jDPG/DPG stattfinden. Zuständig für Vernetzung mit jDPG: Benjamin (HU Berlin) und Karina (HU Berlin). Die Vorbereitung würde bei Interesse von Stephan Siewert (Jena) und Sebastian Molatta (Dresden) übernommen werden. Meinungsbild, ob allgemein Interesse besteht: Fast alle bekunden Interesse.

    Anmerkung von Sonja (KIT): Falls ein enger Zusammenhang zur ZaPF besteht, müssen Fördergrenzen des BMBF beachtete werden.
    Antwort: Die Tagung soll von der ZaPF unabhängig sein.

  • In den Kalender im Wiki sollen möglichst viele Fachsschaftstermine eingetragen werden, beispielsweise Weihnachtsfeiern.

Studienführer

Sebastian (Hamburg) berichtet über den aktuellen Stand (Präsentation siehe Anhang). Es sind viele Unis vorhanden, nicht alle vollständig und einige gar nicht vertreten. Auch die Möglichkeiten, den Studienführer zu veröffentlichen, werden thematisiert. Anmerkung aus dem Plenum: Dortmund ist gar nicht im Studienführer vertreten.
Felix (Hamburg): Es gibt noch mehr Unis (z.B. Kiel) die gar vertreten sind. Man sollte erstmal an die herangehen, die gar nichts haben, dann diejenigen kritisieren, die nur wenig präsentieren.
Redeleitung: Die ZaPF ist kein Pranger, man sollte frei sprechen können.
Sebastian (Hamburg): Es gibt eine Mailingliste zur Vorbereitung bis zur nächsten ZaPF.
Zafer (FU Berlin): Übernimmt die Kontaktaufnahme mit weiteren Stellen zur Veröffentlichung des Studienführers, um Vorschläge zur Veröffentlichung wird gebeten. Der Studienführer muss schnell veröffentlich werden, folglich kann kein weiterer AK auf der nächsten ZaPF abgewartet werden.
Redeleitung: StAPF und Kommunikationsgremium haben darüber schon diskutiert. Es wird seit Jahren versucht, ein Studienführer einzuführen, beispielsweise im Wiki, aber man sollte besser ein Gremium aus etwa vier Personen gründen, um eine ansprechende Homepage zu gestalten. Es wird voraussichtlich nicht innerhalb eines Jahres klappen, weil es schon Jahre dauert.
Anmerkung aus dem Plenum: Schon vor sechs Jahren war der Studienführer eine Endlosgeschichte .
Zafer (FU Berlin): Einrichtung des Gremiums wird begrüßt.
Redeleitung: Man müsste konkrete Personen benennen.
Nils (FU Berlin): Viele werden Arbeit in den Studienführer investieren wollen, die ZaPF ist schlagfertig geworden. Es sollten sich etwa vier Personen finden.
Anmerkung aus dem Plenum: Bisher war es ein langwieriger Prozess, weil nie jemand verantwortlich war.
Sarah (FU Berlin): Muss es ein offizieller Ausschuss sein oder können einfach vier Leute gefunden werden?
Redeleitung: Nur ein Ausschuss ist zur Rückmeldung verpflichtet, sonst besteht die Gefahr, dass es sich verläuft.
Denni (Leipzig): Das Gremium muss nicht offiziell sein. Es reicht aus, wenn Zafer (FU Berlin) und Nils (FU Berlin) verantwortlich sind.

Folgende Personen bieten ihre Mitarbeit an: Sebastian (Hamburg, nur für Server), Jannis (Bremen), Zafer (FU Berlin), Nils (FU Berlin), Roya (Kaiserslautern), Christian (Oldenburg), Magdalena (Dortmund), Falk (Dresden).

Bierkönige, Kreuzworträtsel

1. Platz: Alexander (Bochum) 46 Striche,
2. Platz: Martin (Jena) 33 Striche,
3. Platz: Christian (Bielefeld) 26 Striche.

Sie gewinnen einen Buchpreis.

Anmerkung von Nils (FU Berlin): Die Frauenquote muss angehoben werden. Vorschlag für nächste ZaPF: Hitliste nach Geschlechtern trennen.

Der Gewinner des Kreuzworträtsels ist Würzburg und erhält einen Büchergutschein von Springer im Wert von 300 Euro.


Zulassungsbeschränkungen (im Bachelor)

Benjamin (HU Berlin) berichtet, dass sich der AK über die Frage nach sinnvollen Zulassungsbeschränkungen und deren Problemen ausgetauscht hat. Ergebnis: Zulassungsbeschränkungen sind nicht im Sinne der Studierenden und sind daher nicht zu befürworten, aber es gibt an einigen Unis (z.B. HU Berlin) zu große Anfängerzahlen. Diese würden ohne Zulassungsbeschränkung zu Problemen führen, sodass die Beschränkung der einzige Weg ist. Möglicherweise könnten auch Eignungstests etabliert werden.

Vorschlag an den Studienführer: Die Auslastung der jeweiligen Unis soll aufgenommen werden, um Studienanfänger zu lenken. Insgesamt gibt es in Deutschland genügend Studienplätze für alle Interessenten.

Vielleicht kann bei der nächsten ZaPF ein AK zu Parkstudenten eingerichtet werden, um zu überlegen, wie eine kleine Hürde aufgebaut werden kann.

Prüfungszeiten

Christian (Oldenburg) erklärt, dass es sich um einen Austausch-AK handelte. Bezüglich der Prüfungszeiten gibt es Probleme an der Uni Oldenburg, ohne dass ein Konzept zur Beseitigung vorliegt.Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es sehr unterschiedliche Meinungen darüber gibt, wann ein Student seine Prüfungen ablegen möchte. Ein Vorschlag ist, für Prüfungen die letzte Woche des Semesters und die ersten beiden Wochen der Ferien zu reservieren. Die Regelungen an den Unis sind oft flexibel und können auf Wunsch der Studenten umgelegt werden.

Im AK wurde auch kurz über Nachklausuren gesprochen. Manchmal sind diese mit der Begründung es gäbe mehr Vorbereitungszeit schwerer als die ersten Klausuren. Ebenso wurde sich über verpflichtende Klausurvorleistungen und Rücktrittsformatitäten ausgetauscht.

Studiengebühren für Abschlussarbeiten

Katharina (Göttingen) präsentiert die Ergebnisse des AKs, siehe dazu die Präsentation im Anhang.

Vergügung studentischen Engagements

Timo (RWTH Aachen) stellt die verschiedenen Arten der Vergütung vor, die im AK zusammengetragen wurden:

  • In Bundesländern mit Studiengebühren gibt es gegebenenfalls die Möglichkeit, für ein bis zwei Semester von diesen bereit zu werden.
  • Es gibt mancherorts die Möglichkeit, die Regelstudienzeit zu verlängern.
  • Seltener wird in Leistungspunkten oder Bargeld vergütet.

Der AK kam zu der Einschätzung, dass monetäre Vergütung Desinteressierte anlockt. Anrechnung auf die Regelstudienzeit und Vergütung in Form von Leistungspunkten wird positiv bewertet.

CHE (Vortrag)

Jannis (Bremen) verweist für den Inhalt auf die Folien des Vortrags. Anmerkung: Uni Bonn war aufgrund umstrittener Methodik aus dem CHE Ranking ausgestiegen, nach einer Überarbeitung des Rankings ist sie wieder eingestiegen.

Lehramt

Anika (Bochum) berichtet über den Austausch im AK. Insbesondere die Einbindung der Mathematik-Vorlesungen wurde diskutiert. Es wird als wichtig erachtet, dass die Fachschaft und Lehrämtler stärker verknüpft werden. Dazu sollen Lehramtsbeauftragte in den Fachschaften benannt werden, die sich genauer informieren. Bei bestehenden Lehramts-Fachschaften muss die Zusammenarbeit verbessert werden. Es soll zwischen den ZaPFen ein Ausschuss tagen, der sich mit diesem Anliegen befasst.

Frage von Christian (Oldenburg): Meint Lehramts-Fachschaft eine übergeordnete Fachschaft für Lehrämtler aller Fachrichtungen?
Anika (Bochum): An einigen Unis gibt es eine allgemeine übergeordnete Lehramts-Fachschaft. Diese sollte angesprochen werden, um auch Physik-Lehramtstudenten beraten zu können. Insgesamt ist es wünschenswert, mehr Lehramtstudenten bei der ZaPF zu haben.

Online-Self-Assesment

Nils (Fu Berlin) informiert darüber, dass das Online-Self-Assesment Schülern die Möglichkeit bieten soll, sich zu informieren und zu testen ob sie für den Studiengang geeignet sind. Im AK gab es einen Vortrag über das Self-Assesment in Bonn, in dem thematisiert wurde, was es leisten und nicht leisten kann. Aus der Diskussion mit der Referentin ergaben sich folgende Kritikpunkte am Self-Assesment:

  • Zweifel, ob Self-Assesment zwischen Physik, Biophysik, Mathematik, etc. differenzieren kann.
  • Laut Self-Assesment wurden auch Diplom-Absolventen als ungeeignet eingestuft.

Näheres dazu soll auf der nächsten ZaPF ausgearbeitet werden.

Anmerkung von Wolfgang (Würzburg): Der Test ergibt oft, welches Fach studiert werden kann und dabei schneidet Physik schlecht ab.
Anmerkung von Holger (Düsseldorf): Man sollte im Nachhinein herausfinden können, wie gut das Testergebnis zutrifft. Da der Test aber annonym durchgeführt wird, ist dies schwer möglich.

StAPF

Nils (FU Berlin) verweist auf das Protokoll der letzten Sitzung, welches auf der StAPF-Homepage zu finden sei. Im AK wurde thematisiert, ob das Wahlverfahren für StAPF-Vertreter verändert werden muss. Dies soll bei der nächsten ZaPF in einem eigenen AK erarbeitet werden. Weiterhin wurde über die Begrifflichkeit Resolution diskutiert und folgende Unterteilung empfohlen:

  • Resolution: stärkstes Mittel der ZaPF, Stellungnahme an konkreten Adressaten
  • Position: Klarstellung einer Position der ZaPF, z.B. Veröffentlichumg im Wiki, kein konkreter Adressat
  • Diskussionsergebnis: Ergebnis eines AKs oder Meinungsbild
  • Beschluss: intern, es kommt nicht auf Wortlaut an

Anmerkung von Benni (HU Berlin): Es ist wichtig, Positionen zu haben. Denn wenn es das heute schon gegeben hätte, hätte ich Semesterzeiten als solche Position gewünscht. (Klopfen)
Tobi (Düsseldorf): Eine Person von der Mathematisch-naturwissenschaftliche Fachbereichstagung (MNF) fragte, ob man eventuell studentische Vertreter entsenden könnte. Das Problem: Die Physik müsste auch für andere Naturwissenschaften sprechen. Man sollte bis zur ZaPF in Bochum herrausfinden, ob andere Fachbereiche auf der MNF vertreten sind.

Zur Frauenquote im StAPF:
pro: Man kümmert sich um dieses Anliegen.
contra: Bisher gibt es keine Probleme, darum sollte man nicht so tun als gäbe es sie.
Dazu ein Meinungsbild aus dem AK: für Frauenquote: 1 (Mann), gegen Frauenquote: 9 (darunter drei Frauen), 2 Enthaltungen.

Konsens-Workshop

Francis (FU Berlin) berichtet, dass im AK ein Spiel gespielt wurde, bei dem jeder ein Bild malt und in Kleingruppen aus Bildern ein großes zusammengebaut wurde. Dies soll das finden eines Konsens fördern. Die zusammengestellten Bilder wurden fotografiert und werden online gestellt. Anschließend wurden die auftretenden Probleme diskutiert. Es gibt sechs Konsens-Stufen. Die wichtigsten Punkte sind:

  • alle Meinungen einfließen lassen,
  • kreativer Austausch,
  • etwas Neues erarbeiten

Doppelabitur

Timo Falck (RWTH Aachen) gibt eine Zusammenfassung des Fortsetzungs-AKs aus Dresden: Zur Vorbereitung auf doppelte Abiturjahrgänge wurde bisher nicht viel getan. Es ist allgemein schwierig mit dem doppelten Abiturjahrgang umzugehen, weil die Studierendenzahlen wieder abnehmen werden, sodass kaum in Infrastruktur investiert wird. Es wird festgestellt, dass genügend Universitäten freie Kapazitäten haben, sodass die Studenten zu mehr Mobilität aufgerufen werden müssen. Auch der Studienführer soll darauf hinweisen, dass man bereit sein muss, mehrere Bewerbungen zu schreiben (überregional).

Mentoring

Juliane (Magdeburg) berichtet, von der Umfrage unter den Unis: Es gibt betreute Ersti-Tage und bis zu Mentor-Studenten für Ersti-Gruppen und regelmäßige Treffen, auch unter Einbeziehung der Professoren. Es gibt auch bezahlte Mentoring-Konzepte. Ebenso wurde besprochen, woran abgeschaffte Mentoring-Konzepte gescheitert sind. Ohnehin gibt es nicht sehr viele Studierende und die möglichen Ansprechpartner sind oft bekannt, daher wenig Scheu.

Ein auffallendes Konzept: Es wurde nicht über fachliche Belange diskutiert, sondern nur über soziale Aspekte und Freizeitgestaltung. Dieses System ist sehr positiv bewertet worden. Bei klassischen Konzepten gibt es von Uni zu Uni Unterschiede in Annahme durch die Studierenden, dies hängt auch von Einbindung der Profs ab (kann zu großem oder kleinen Engagement führen).
Frage von Anna (Bochum): Was ist mit Mentoring genau gemeint?
Juliane (Magdeburg): Generell geht es um die Einführung eines fakultätsübergreifenden Mentoringkonzepts, es sollte gesammelt werden, was für Mentoring-Systeme es überhaupt gibt.

Taschenrechner

Jakob Borchardt (Bremen) informiert darüber, dass beobachtet wird, dass mit den Jahrgängen, die in Niedersachsen seit der 8. Klasse programierbare Taschenrechner verwenden, mathematisches Vorwissen schwindet. Andere Unis berichteten von ihren Erfahrungen. Ziel war es, eine Stellungnahme verfasst werden, es kam aber aber zu einer kontorversen Diskussion. Daher sind weitere Treffen bis zur nächsten ZaPF geplant, um eine vorläufige Stellungnahme zu formulieren.

Anmerkung von René (Dresden): Interessierte Teilnehmer sollen Kontakt zu Lehrern aufnehmen, um Argumente zu sammeln.

Uni Bremen hat einen Brief an Landessenatorin für Bildung formuliert, siehe AK-Protokoll. Dies aber Uni-eigene Initiative ohne Bezug zur ZaPF.

Martin (Frankfurt): Wie schon in AK gesagt: Der Brief ist sehr provokant. Wenn später eine Resolution von der ZaPF verfasst wird, sollte der Brief vielleicht besser ausgearbeitet werden, weil er als allgemeine Stellungnahme interpretiert werden könnte.
Denni (Leipzig): Wenn die Bremer Fachschaft und die Professoren dahinter stehen, sollen sie den Brief versenden. Aber die ZaPF sollte einen Konsens suchen, der Empfänger muss zwischen Anliegen der Uni Bremen und der ZaPF unterscheiden.
Jana (Magdeburg): Dies ist ein schwieriges Thema für alle 16 Bundesländer, am besten in Sachsen (wo es gut funktioniert) fragen.
Julia (Magdeburg): Ein Brief der Uni Bremen hat immer Konsequenzen für die übergeordnete Organisation (ZaPF). Der Empfänger sollte aber unterscheiden können, wer ein Anliegen vertritt.
Sebastian (Hamburg): Stimmt zu, auch Hamburg hat Probleme dieser Art. Wenn die Uni Bremen sich entschließt, etwas zu unternehmen, soll sie dies tun. Der Brief sollte im Wiki zugänglich gemacht werden.
Jakob (Bremen): Der Brief wird nicht direkt abgeschickt, es kann gerne Rückmeldung per Mail gegegeben werden, wenn der Brief ins Wiki gestellt wird. Zafer (HU Berlin): Anregung: Bei Evaluation auch ermitteln, welcher Taschenrechner benutzt wurde, um Korrelation zwischen Noten und Taschenrechner festzustellen. Denni (Leipzig): Diese Idee ist gut.

Was soll das Physikstudium leisten?

Yvonne, Katharina, Martin Lüttich (alle Göttingen) zeigen eine Präsentation, siehe Anhang.

Anmerkung zum Mentoring-Programm von Anja (Augsburg): Die Uni Augsburg hat ein ähnliches aus Studiengebühren finanziertes System, möchte auf der nächsten ZaPF davon berichten.

Aufruf zum Erfahrungsaustausch bei nächster ZaPF.

Akkreditierung

Tobias (Düsseldorf) berichtet, dass der Austausch-AK dazu gedient hat, Erfahrungen mit der Akkreditierung auszutauschen und festzustellen, wie die vertretenen Unis diese durchführen. Es wird darum gebeten, genauere Informationen dem Protokoll des AK’s zu entnehmen. Als Anmerkung kommt aus dem Plenum, dass beim Bundesverfassungsgericht derzeit eine Klage vorliege, die die Rechtskraft der Akkreditierung in Frage stelle.

CHE (Austausch & Diskussion)

Johannes (Rostock) berichtet, dass im AK zunächst Kritikpunkte am Ranking gesammelt wurden.Dabei wurden alte Punkte genannt, aber auch neue gefunden. Es wurde die Frage diskutiert, ob die Kritik eher allgemein gehalten oder methodisch kritisiert werden sollte. Auch Verbesserungsvorschläge wurden gesammelt. Innerhalb des AK’s wurde der Antrag auf ein Boykott gestellt. Dieser wurde abgelehnt, da bisher keine konstruktive Diskussion geführt worden war. Auf der nächsten Zapf soll es bezüglich des Rankings zwei AK’s geben: Der eine soll sich wiederum mit der Kritik am CHE-Ranking befassen, der andere Rückmeldungen sammeln und analysieren.

ZaPF e.V.

Der Bericht des ZaPF e.V. wird von Philipp (Frankfurt) vorgestellt und ist als Präsentation im Anhang zu finden.

Medizinische Physik

Holger (Düsseldorf) berichtet, dass in dem AK gesammelt wurde, an welchen Unis Medizinische Physik angeboten wird und wie dies gestaltet ist. Es stellte sich heraus, dass nur wenige Unis dies anbieten und das Konzept nirgends vergleichbar ist.

Auslandsstudium

Astrid (Tübingen) berichtet, dass sich der AK mit den existierenden Angeboten verschiedener Unis für Auslangsstudierende beschäftigt und festgestellt hat, dass die FS nicht direkt daran beteiligt sind. Um dies zu fördern wird vorgeschlagen, einen Beauftragten zu ernennen, der sich in die Begebenheiten einliest und Werbung macht sowie beratende Funktionen übernimmt. Außerdem könnte diese Person Veranstaltungen für Auslangsstudierende organisieren, um die Integration zu fördern.

Workload

Tobias (TU Dresden) erzählt, dass der AK aus Dresden weitergeführt wurde. Es wird darum gebeten, bei Fragen zum Inhalt im Protokoll nachzulesen. Zudem trat das Problem auf, dass es Interesse gab, über einen absoluten Workload zu sprechen, daher ergeht der Vorschlag, den AK in ZEITlast-Studie umzubenennen und auf der ZaPF in Bochum zwei AKs durchzuführen, von denen einer sich mit der ZEITlast, der andere, als weiterführender AK, mit dem Workload beschäftigt.

Teilnehmerzahl

David (Bonn) schildert, dass im AK eine Teilnehmerzahl deutlich größer als 150 für nicht sinnvoll erachtet wird, weil die dann die Teilnehmerzahl in den AKs entsprechend wachsen würde, was produktives Arbeiten erschwert. Desweiteren ist die Maximalförderung beim BMBF erreicht, d.h. es ist schwierig, mehr Geld zu bekommen. Alte Säcke sollen gleiches Reicht und gleichen Wert wie alle anderen haben.
Als Verbesserung des Anmeldeverfahren schlägt der AK vor, nur zwei Wochen Anmeldezeit zu gewähren, weil es mit einer verkürzten Frist nur nur im Einzelfall Probleme geben sollte, dann aber die Veranstalter frühzeitig mit einer Teilnehmerzahl Planen können. Für die Verteilung der Plätze sollte jede Fachschaft eine Liste von Teilnehmern-Kandidaten aufstellen, sodass dann nach der Anmeldefrist an jede Fachschaft ein Platz, dann zweiter Platz, etc. vergeben wird.
Frage von Magdalena (Dortmund): Was passiert wenn Personen abspringen?
David (Bonn): Bei dieser ZaPF sind 10% abgesprungen, allgemein ist wohl mit etwa 5% zu rechnen. Man könnte daher überbuchen.
Anmerkung von Anja (Augsburg): Eine Obergrenze für die Teilnehmerzahl ist nicht sinnvoll, weil man einfach mehr AKs machen kann und auch nebenher diskutieren und sich austauschen kann.
David (Bonn): Das kann jede austragende Fachschaft für sich organisieren.
Felix (Hamburg): Die Zusagen für die (angemeldeten) ZaPF-Teilnehmer werden zu spät herausgegeben. Francis (FU Berlin): Die (oben genannte) Vorgehensweise würde dieses Problem lösen. Es bleibt aber zu klären, wie die Reihenfolge bestimmt wird, in der die Plätze auf die Fachschaften verteilt werden.

ZaPF-Wiki-Workshop

Jannis (Freiburg) gibt an, dass es nichts nennenswertes zu berichten gäbe.

Bindestrich-Studiengänge

Martin (FU Berlin) erläutert die Zusammenfassung aus dem Protokoll des AKs: Um physikalische Studiengänge kategorisieren zu können, wird im Folgenden zwischen interdisziplinären Studiengängen, die zu großen Teilen aus (reiner) Physik und zu einem gewissen Teil aus einem Schwerpunkt (bspw. Geologie, Biologie, ...) bestehen, unterschieden. Wir haben uns in dem AK hauptsächlich mit dem letztgenannten Aspekt beschäftigt. Daher empfehlen wir für Studiengänge, die spezialisierte Physiker hervorbringen, die Zertifizierung des jeweiligen speziellen Zusatzes auf dem Zeugnis ergänzend zur Verleihung des Titels „Bachelor of Science Physics“, anstatt eine Vielzahl von unterschiedlichen physi- kalischen Studiengängen anzubieten. Um dieses zusätzliche Zertifikat zu erhalten, müssen gewisse Anforderungen erfüllt sein, die in der Studienordnung zum Bachelor of Science Physik näher ausgeführt sind.

Anwerbung von Studienanfängern

Sebastian (Bremen) berichtet, dass der (Fortsetzungs-)AK sich mit der Frage beschäftigt hat, wie man Studenten für den Studiengang Physik gewinnt. Dazu wurde diskutiert, wie geworben wird und was die Studierenden bei der Wahl beeinflusst. Es wurden Fragen zu einer Umfrage gesammelt, die feststellen soll, was die Studierenden bewegt hat, das Studium anzutreten. Die Bremer werden diese Umfrage ins Wiki hochladen und bitten darum, diese bis zur nächsten Zapf durchzuführen, um die Ergebnisse dort diskutieren zu können. Weiterhin wurde die Meinung geäussert, dass die Physik Lehrer an den Schulen stark zu dem Bild des Physikers beitragen, da das in den Medien verbreitete Modell eher einen Freak zeige. Daher müssen, wie es z.B. in Magdeburg der Fall ist, die Jobaussichten eines Physikers deutlicher gemacht und mit Berufen geworben werden, die ein Physiker ergreifen kann (Bsp: Traumjob Astronaut). Für nähere Informationen wird auf das Protokoll des AK’s verwiesen.

Masterzulassungen

Claudio (Konstanz) verweist auf das Protokoll, es gäbe aus diesem Austausch-AK nichts konkretes zu berichten.

Bier-AKs

Haftpflicht
Es werden alle Fachschaften darum gebeten, herauszufinden, wie es sich mit der Haftpflichtversicherung an ihrer Uni verhält.
Evaluation
Es werden alle Fachschaften darum gebeten, ihre Fragebögen und Auswertungsmethoden beispielsweise im Wiki verfügbar zu machen.

Verabschiedung

David verabschiedet die Teilnehmer.
Stellvertretend von Vertretern der Uni Bochum Dankesworte an das Bonner Orga-Team.