Die Geschichte der Ente

Kwawak Kwakwaka'wakw, oder Auch Kurz die Ente der ZaPF. Entstehensgeschichte erzählt von Tobi(D). So nicht anders erwähnt, beziehen sich Angaben über das "Zuhause" in der Regel auf Düsseldorf.


Die Geschichte von Jonny W. Depp

Die Geschichte von Kwawak beginnt, wie jede Legende, in grauer Vergangenheit. Noch bevor Kwawak das Licht der Welt erblickte. Sie beginnt mit dem alten Maskottchen der Fachschaft Physik: Jonny W. Depp. Jonny war ein lebenslustiges, aber leicht masochistisch veranlagtes, ungefähr 30 cm hohes Plüsch-Männlein mit Rucksack. Jonnys ursprüngliche Aufgabe war, der vierte Mann auf einer Wandertour von Zittau (Sachsen) nach Pilsen (Tschechische Republik) zu dienen. Jonny war auf der Reise Sündenbock und Friedensstifter auf allen (Wald-)Wegen. Nach der Reise landete er in den Räumlichkeiten des Fachschaftsrates Physik und führte hier ein schmerzvolles aber durchaus löbliches Leben. Er hatte sogar ein eigenes Fahrzeug, des Jonnymobil, und einer kleinen aber feinen Fangemeinde. Im Herbst des Jahres 2010 begab es sich, dass Jonny mit den Physikern aus Düsseldorf zur ZaPF in Berlin fuhr. Hier beteiligte er sich aktiv am Tagungsgeschehen und tröstete sogar traurige Tagungsteilnehmerinnen. Er nahm am Endplenum teil und allenthalben spendete er Freude und knüpfte Freundschaften. Auch nach der ZaPF ging sein Leben weiter und er hatte Liebschaften und verschwand auch schon ein mal für mehrere Monate in Duisburg. Alles in allem, ein gutes Leben für ein Maskottchen doch, ach, das Unglück war Nah! Im Frühjahr 2011 hatten sich die Fachschaften der InPhiMa¹ (die sich damals noch nicht so nannten) Entschlossen auch die Sommersemester-Erstis mit einem Theater zu verwöhnen. Tobi (D), seines Zeichens der Herr und Meister² von Jonny, warf ihn im Überschwang des Auftritts ins Publikum. Und es geschah das unfassbare: Jonny war weg. Er ward beim Aufräumen verloren und nie wurde er wieder Gefunden.

¹: INfomrmatig PHysik MAthematik ²: Er hatte ihn damals für die Wanderung nach Pilsen gekauft

Das Tal der Trauer

Es herrschte großes Entsetzen, doch konnte man nichts mehr ändern. Das Unglück vom Verlust Jonnys war nicht mehr rückgängig zu machen und Jonny konnte nur noch in den Herzen der Physiker weiterleben die ihm noch heute stets gedenken. Denn selbst eine "Have you Seen this Jonny?" Plakataktion konnte Jonny nicht zurück bringen. Die Welt drehte sich ein bisschen weiter um die Sonne und die Sommer-ZaPF 2011 in Dresden rückte näher.

Dresden oder "Die Geburt einer Legende"

Dresden im Sommer: welch eine Stadt! Doch groß war allenthalben das Klagen als ZaPFika aus ganz Deutschland vom verschwinden Jonnys erfuhren. Mehr als einmal wurde Tobi (D) gerügt der sich zerknirscht ob seiner nie abtragbaren Schuld zeigte. In ihrer unsagbaren Trauer waren sich doch alle ZaPFika einig:

Düseldorf braucht ein neues Maksottchen!

Wie auf vielen ZaPFen, gab es auch in Dresden eine Stadtführung. Auf dieser war Tobi (D) unter anderem mit Nils von der FU-Berlin zusammen. Und Nils hatte ein Problem. Das Problem kam in Form eines Textes, dass ein Indianerstamm (der Stamm der Kwakwaka'wakw) dem sächsischen König ein Geschenk gemacht hatte. Nur konnte Nils (FU) nicht heraus finden, was das Geschenk war, da er nicht weiterlesen konnte sondern am Namen des Stammes scheiterte. Er holte sich nicht nur Hilfe sondern gleich den Tobi (D) dem er den Name des Indianerstammes als Namen für das noch zu erwerbende Maskottchen vorschlug. Tobi (D) sagte der Name zu und er sprach: "Dann muss es aber ne Ente sein"

Und in Tobis (D) Kopf bildete sich ein Plan: Gelb soll sie sein die Ente, so wie es die Quietcheentchen sind. Und Plüschig und Flauschig soll es sein das Ententier, auf das es guten Anklang finde. Und nicht zu Groß und nicht zu Klein soll es sein, denn ist es zu Klein, dann gehts verloren und ists zu Groß, dann will das doch keiner Mitnehmen. Also war der Plan geschmiedet: wir sammeln eine kleine Gruppe und gehen nach der Stadtführung auf die Suche nach einer Plüschquitscheente mit ungefähr 30-40 cm Größe. Und wenns geht auch nicht zu Teuer, schließlich muss man es ja Privat bezahlen.

Also ging eine Party aus Nils (FU), Francis (FU) und Tobi auf den Weg eine Ente zu Besorgen. Aber es war wie Verhext. In allen Läden in die man sah, gab es nur hässliche Entlein, Schnatterina-Handpuppen und plüschige Monsteritäten. Aber eben nichts was Tobiases Vorstellungen entsprach. Die Heldengruppe fand sich nach etlichen erfolglosen Versuchen in der Spielaxie in der Webergasse 1 ein. Hier suchte man vergebens bis Nils auf einem der oberen Regale eine riesige Ente fand. Oh war die Toll. Oh war die Schön. Zu groß na gut, aber super. Man ging zur Kassiererin und siehe da, die Ente war im Preis herunter gesetzt. Aber auf 50 Euro, eine menge Geld um von einem kleinen Tobi(D) allein aufgebracht zu werden.

Traurig entschied Tobi (D): Wir müssen weiter, aber wenn wir da nichts finden werden wir zurückkommen. Es ging los in den Kaufhof und auf dem Weg boten die Berliner an: Wenn du die Riesenente holen willst, dann geben wir dir jeder 5 Euro dazu. Schon auf der Rolltreppe zur Spielzeugabteilung wusste Tobi (D): Keine Ente hier wird Kwawak das Wasser reichen können. Und tatsächlich: Jedes einzelne Plüschtier wurde Systematisch nieder gemacht. Man konnte fast die Tränen in den Augen der verschmähten Plüschenten sehen. Im Laufschritt, denn es hätte ihnen ja jemand das Riesenvieh vor der Nase wegschnappen können, ging es zurück zur Spilaxie. Wie groß war die Freude als Kwawak in Tobis (D) Armen lag als es per Straßenbahn zum Campus der TU Dresden ging.

Auf der Brücke der TU trafen die Furchtlosen Maskottchenbesorger dann auf eine der Düsseldorfer ZaPFlerinnen welche mit dem Ausspruch "du hast sie nicht mehr alle" die Kaufentscheidung von Tobi (D) kommentierte. Tobi (D) gab ihr die Ente und mit einer Flauschigen Kuschelatacke überzeugte Kwawak die Düsseldorferin. Doch nicht nur sie überzeugte Kwawak, auch alle anderen ZaPF-Teilnehmer waren schnell von Kwawak begeistert. Das ging soweit, dass die Bielefelder (insofern Bielefeld überhaupt existiert) Kwawak auf der ZaPF Party als Gottheit verehrten. Der "Ente Ente" Song wurde zum ersten mal gespielt, was zu einer Spontanen Polonaise der versammelten ZaPFschaft führte. Kwawak lernte in Dresden mehr ZaPFika kennen als jeder andere ZaPFikus. Hamburg beteiligte sich auch noch am Kaufpreis und erwarb sich mit der FU zusammen ein lebenslanges Kuschelrecht und auf dem Endplenum wurden dann noch Papp-Enten vor das Beamerbild gehalten.


Und die Folgen

In Düsseldorf wurde Kwawak erst misstrauisch beschaut aber schlussendlich von allen ins Herz geschlossen. Die nächsten ZaPFen konnten nicht so wirklich von Kwawak lassen. In Bonn (WS 2011) wurde Kwawak von der Gruppe "Für längeres Ausschlafen" entführt, konnte sich jedoch aus eigener Kraft befreien. Auch waren hier kleine Badequietscheentchen mit ZaPF-Logo das Ganstgeschenk. In Bochum (SS 2012) hatte Tobi zum ersten mal ein Entenkostüm dabei. In Karlsruhe (WS 2012) gab es Entenförmige Hand-wärmer und so gut wie jeder ZaPF gab es lustige Entengruppenbilder.

Im Sommer des Jahres 2014 war es dann so weit. Die ZaPF sollte nach Düsseldorf kommen und das Düsseldorfer Triumpvirat aus Robby, Aiko und Tobi entschlossen: Düsseldorf wird die Enten-ZaPF. (Genaugenommen hat Rob das beschlossen und der Rest nur abgenickt) All überall waren Enten zu sehen. Sei es die Webseite, die Seitennummern in Tagungsheft und Reader, die T-Shirt-Aufdrucke oder die knapp 3000 Entenaufkleber. Auch die Riesige Pappmache-Ente ist nicht zu überesehen und die zwei überdimensionalen Enten-Flaggen funktionieren zur Not auch Prima als Raumteiler.

Doch nicht nur die Veranstalter in Düsseldorf waren wahrlich besessen von der Ente. Ein Paar der Teilnehmer schrieben auf "What does the Fox say" von "Ylvis" den neuen Renner "What does the Duck say"

Ein weiteres Großes Geschenk machten die Frankfurter auf ihrer ZaPF mit dem Pictogramm einer schwimmenden Quietscheente auf den (gelben!) Brotbüchsen die sie an die Teilnehmer der ZaPF verteilten.

In Konstanz gab es dann T-Shirts mit Enten im See und Dresden nahm die kleine Ente sogar in ihr Logo auf. Für Dresden wurde auch ein Lied umgeschrieben und Vertont. "Hier Kommt die Ente" sorgte, als plüschtierlastiges Rammstein-Cover, auf der Party in Dresden ordentlich für Stimmung.

Kwawak und die KaWuM

Ein weiteres Kapitel für sich ist Kwawak und die Konferenz aller Werkstoff und Materialwissenschaftler.

Im Sommer des Jahres 2014 fuhr Kwawak mit auf die KaWuM nach Jena. Auch hier hatte er mit seiner Art sofort alle in seinen Bann geschlagen. Und die KaWuMler fackelten nicht lang. Sie nahmen Kwawak als ihr neues Maskottchen an. Schon in Karlsruhe im Winter 2015 wurde Kwawak zum offiziellen Maskottchen der KaWuM erklärt und muss seit dem auf jeder KaWuM anwesend sein.

Reisetätigkeit

Kwawak Reist sehr gern und das führt dazu dass er schon an Vielen Orten war. Nach neuester Zählung war er schon in: Aachen, Bonn, Berlin, Chemnitz, Dresden, Dortmund, Essen, Erfurt, Eisenach, Erlangen, Frankfurt, Genf, Gera, Hamburg, Jena, Karlsruhe, Konstanz, Leipzig, Münster, Nürnberg, Stuttgart, Weimar, Wien

Dort besuchte er als Waschechter Physiker auch viele Institute wie dem Center for Free-Electron Laser Science am DESY in Hamburg oder dem Cern in Genf. Aber auch Firmenbesuche zu Royce Royce oder Schäffler stehen auf der Liste der von ihm beehrten Stätten.

Erklärung der benutzten Begriffe und Zuordungen

Fachschaft Physik: Gemeint ist hier stets die Fachschaft Physik der HHU Düsseldorf InPhyMa Das ist das Fachschaftstripel aus Informatik, Physik und Medizinische Phyik, und Mathematik ZaPF: Zusammenkunft aller Physikfachschaften, die Fachschaftentagung der Physik ZaPFika: Teilnehmer der ZaPF