SoSe26 AK LaTeX für BAs etc
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Vorstellung des AKs
Verantwortliche*r: Leo (HHU)
Einleitung und Ziel des AK
Wie schreibt ihr eine BA/MA? Verwendet ihr LaTeX, Word oder was ganz anderes? Ich habe den Eindruck, dass bei uns inoffiziell gefordert wird, die BA/MA mit LaTeX zu setzen. Viele haben da aber noch nicht viel oder gar nicht mit LaTeX gearbeitet und darum will ich mit mit euch darüber austauschen, wie das an euren Unis/Hochschulen gehandhabt wird. Habt ihr eine Handreichung von der Uni/Hochschule in der LaTeX erklärt wird oder müssen sich die Studierenden das selber beibringen? Genau solche Fragen sollen behandelt werden und ein Austausch geschaffen werden. Wenn sich herausstellt, dass es sinnvoll ist, eine Handreichung für Studierende zu LaTeX zu schrieben, können wir das in einem Folge-AK auch noch tun.
Handelt es sich um einen Folge-AK?
Nein
Wer ist die Zielgruppe?
Prinzipiell alle ZaPFika, besonders die, die vielleicht schon eine BA, MA geschrieben haben und wissen, wie das an ihrer Uni gehandhabt wird.
Wie läuft der AK ab?
Austausch über die Art und Weise, wie an verschiedenen Unis/Hochschulen BAs/Mas geschrieben werden und ob es da Hilfestellung beim Schreiben gibt. Besonderes Augenmerk soll dabei auf das Schreiben an sich gelegt werden, nicht auf die fachliche Unterstützung.
Voraussetzungen (materielle und immaterielle)
Keine, aber ein Laptop ist vielleicht sinnvoll
SoSe26 AK LaTeX für BAs etc
Protokoll vom 14.05.2026
Beginn
08:38 Uhr
Ende
09:28 Uhr
Redeleitung
Leo (Düsseldorf)
Protokoll
Karl (Jena)
Raphael (TU München)
Anwesende Fachschaften
- Universität Bonn,
- Universität Düsseldorf (NaWi),
- Universität Graz,
- TU Graz,
- Universität Hamburg (Physik),
- Universität Heidelberg,
- Universität Jena,
- TU München,
- Universidad Saccos Veteres,
Protokoll
Einführung durch Düsseldorf: Bei uns an der Uni wird irgendwie erwartet, dass die Bachelorarbeit in LaTeX geschrieben wird, aber wir haben bis zur BA (fast) keinen Kontakt damit. Wie sieht das so bei euch aus? Habt ihr verpflichtende LaTeX-Kurse oder wie lernen eure Studis das?
TUM: Praktikum muss mit LaTeX geschrieben werden, wird aber nicht erkärt.
Bonn: läuft besser, haben ein 4 Credit-Point Modul, wo LaTeX gelehrt wird, aber erst ab dem 4. Semester benutzt man es erst wirklich im F-Praktikum. LaTeX-Ausbildung in Praktikum steht eventuell im Raum.
Düsseldorf: Vor 4 Semestern gab es mal eine Einzelveranstaltung.
Peter Alumnus aus Kalsruhe: ab 3. Semester ist LaTeX im Praktikum Pflicht. Es gibt auch TeX-Kurse. Weist darauf hin, dass es eine ZaPF-Reso zu Grundpraktika gab.
TUM: fragt, womit Düsseldorf Protokolle schreibt
Antwort Düsseldorf: Im Laborbuch, auf Papier, frühestens im F-Praktikum kann man (freiwillig) geTeXte Protokolle abgeben.
Graz: Im 2. Semester gibt es Einführung in die Physikalischen Messmethoden mit Beispielprotokoll, in dem man sieht, wie LaTeX funktioniert. Von der Fachschaft gibt es einzelne Tutoriumsveranstaltungen.
Hamburg: Ähnlich wie im TUM, teilweise gibt es von den Profs Vorlagen.
Düsseldorf: Fände es sinnvoll, sowas zu haben. Und auch eine Einführung dazu, wo nachgeschaut werden kann wenn Fehler auftreten und die schnell zu beheben.
Peter: Das Problem hat man auch wenn man sich auskennt. LaTeX sollte im Rahmen eines Praktikums beigebracht werden, gesonderte Kurse sind schwierig weil dann die Credit Points irgendwoher kommen müssen.
Heidelberg: Haben zwei Einführungsstunden im ersten Semester, ist eigentlich ungern gesehen, wenn man es handschriftlich macht.
Düsseldorf: Es gibt bei uns ein Programmiermodul wo man theoretisch lernt Auswertungen zu machen, aber das Schreiben fehlt.
Heidelberg: Meint, dass man sich dann für BA Zitation neu anschauen muss.
Oben genannte Reso wird gelesen.
Peter: Ergänzung: Das wurde über 3 ZaPFen ausgearbeitet, da steckt viel Arbeit dahinter. Es wäre für ZaPFika interessant, eine zentrale Vorlage auf der ZaPF zu gestalten, gerade mit sowas wie custom Befehlen. Würde das für sich mitnehmen und schauen, dass das auf den nächsten ZaPFen in einem Workshop gemacht wird.
Jena: In den ersten 2 Grundpraktika wird auf Papier geschrieben, danach darf man LaTeX benutzen, im 5. Semester im F-Praktikum wird dann LaTeX erwartet. Wird gerade überarbeitet, sodass man auch schon früher digital abgeben kann, generell mehr Umgang mit digitalen Anwendungen soll eingebunden werden.
Peter: Meint, dass es in Kalruhe inzwischen einen Kurs gibt, der LaTeX, Python oder Matlab lehrt, damit verbunden ist aber auch die Anforderung, dass im Praktikum alle Plots mit Matlab oder Python erstellt werden.
Düsseldorf: Hat ein Modul, wo solche Programmieranwendungen angeschnitten werden, aber auch erst nach dem 1. Praktikum.
Peter: Schlägt vor, die Frage nach Plot/LaTeX-Kursen in den Austausch-AK zu geben.
Heidelberg: Meint, dass sie nicht verplflichtende Python-Kurse haben (mit einem CP).
TUM: Meinten, dass sie keinen (sinvollen) Programmierkurs haben und im 1. Semester das schon vorausgesetzt wird (Zitat: "Wenn du nicht Programieren kannst, dann such dir jemanden, der es kann.").
Peter: Meint, dass der wesentliche Punkt ist, dass man die Nachfrage nach Programmier- und LaTeX-Kursen in den Austausch gibt, und will sich mit der Erstellung einer Vorlage befassen, die den Fachschaften bereitgestellt werden kann.
Bonn: Die Uni hat einen 124 Seiten-Leitade, wie man eine Abschlussarbeit schreibt. Diese Vorlage war bis jetzt aber anscheinend niemaneden bekannt.
Peter: Wenn Fakultäten Anforderungen an Abschlussarbeiten haben, sollten die auch klar kommuniziert werden.
Düsseldorf: Erwartung ist LaTeX, aber z.B. Word würde wahrscheinlich auch gehen.
Peter: Meint dass LaTeX zwar schwer zum reinkommen ist, aber danach ist es viel einfacher als z.B. Word. Wer Interesse daran hätte, bei einer Vorlage/einem Workshop mitzumachen soll sich bei ihm melden.
Jena: merkt an, das es auch ein neueres Textsatzsystem "Typst" gibt. Und fragt,wie es bei euch an der Uni mit Overleaf-Servern aussieht?
Bonn: Meint, dass die Fachgruppe Astro eine selbstgehosteten Overleaf-Server hat, auf den die ganze Physik zugreifen kann.
TUM: Hat auch einen von der TUM gehosteten Overleaf-Server, auf den man mit Uni-Account zugreifen kann.
Düsseldorf: Haben Free-Plan Account bei Overleaf, soweit ich das gerade sehe, aber nutze das auch nicht so oft.
Peter: Meint, dass es auch sinnvoll ist, das Kompilieren im Terminal auch ohne extra Interface zu können.
Graz: TU Graz hat Overleaf-Premium, während Uni Graz nur freien Account hat.
Bonn: Fragt nach, wann Peter mit dem Ausarbeiten der Vorlage anfangen möchte.
Peter: Wahrscheinlich schon auf dieser ZaPF, zumindest ein Git-Repo: <LINK ZUM REPO>
Wichtig ist auch Sensibilisierung zu KI und so, weil man sich da nicht blind drauf verlassen sollte.