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SoSe26 AK Bearbeitungszeit von Masterarbeiten

Aus ZaPFWiki
Version vom 18. Mai 2026, 17:41 Uhr von Arne (ZaPF-Login) (Diskussion | Beiträge) (Bot: Pad automatisch konvertiert.)

Vorstellung des AKs

Verantwortliche*r: Samuel (jDPG)

Einleitung und Ziel des AK
Zum Abschluss des Masterstudiums muss eine Masterarbeit geschrieben werden. Doch welchen Umfang hat eine solche Abschlussarbeit? Wie viel Arbeit muss in diese gesteckt werden und welchen Einfluss auf die Endnote hat diese Arbeit?

In diesem AK möchten wir uns erstmal über die Regelungen, Formalitäten und deren Umsetzungen austauschen. Anschließend sprechen wir darüber, was sich potentiell an diesen ändern sollte oder muss. Ziel ist es zu prüfen, ob es sinnvoll ist zu Masterarbeiten ein Positionspapier anlog zu dem Positionspapier Umfang von Bachelorarbeiten im Physikstudium zu verfassen.

Falls sich der AK dafür entscheidte, sammeln wir unsere Idealvorstellungen und beginnen diese auszuformulieren. Das ist ein Prozesse, der aber nicht auf dieser ZaPF abgeschlossen werden muss.

Handelt es sich um einen Folge-AK?
Nein

Wer ist die Zielgruppe?
Alle, es schadet aber nicht ein bisschen zu wissen wie bei euch an der Universität die (Physik-)Masterarbeit abläuft.

Wie läuft der AK ab?
Sammlung der bestehenden Regelungen, Diskussion dieser und Ideensammlung wie es besser wäre.

Voraussetzungen (materielle und immaterielle)
Kenntnisse über die Formalitäten und Regelungen zu Bachelorarbeiten an eurer Uni und wie diese umgesetzt werden.

Bearbeitungszeit Masterarbeiten

Protokoll vom 15.05.2026

Beginn
   08:15 Uhr
Ende
   xx:yy Uhr
Redeleitung
   René (jDPG), Samuel (jDPG)
Protokoll
   Name (Uni)
Anwesende Fachschaften


  • HU Berlin (Physik),
  • TU Dresden,
  • Universität Erlangen-Nürnberg,
  • Universität Graz,
  • TU Graz,
  • Universität Heidelberg,
  • RPTU Kaiserslautern-Landau - Standort Kaiserslautern,
  • KIT
  • TU München,
  • jDPG

Protokoll

Regelungen zum Masterarbeit

| Uni | ECTS | Bearbeitungszeit min/reg/max | Verlängerung | Anmeldefrist | Vorbereitungsmodul | Besonderheit |Kolloquium |Wie viel zählt die Masterarbeit an der Masternote|
| --- | ---: | -------------------------------- | ------------ | ------------ | ------------------ | ------------ |--------|---|
| Jena | 30 | 12 Monate | | | 2 Module à 15 ECTS | |
| RPTU Kaiserslautern| 30 formal(60 mit Forschungsmodul)| 12 Monate | maximal 3 Monate in Ausnahmefällen | 6 Monate vor Abgabe(reg) | Forschungsmodul a 30 ECTS | Teilnahme an Seminar der AG gefordert | 30 min, unbenotet | 1/2 |
|Uni Heidelberg | 30/60 formal/realität (60 mit einarbeitung) | 12 Monate (15 ECTS vor anmeldung)(Oft Länger Als 12 Monate, da längere Einarbeitung) | 1 Monat in Ausnahmefällen (und bei Krankheit natürlich) | 9 Monate vorher Anmelden (15 ECTS "Einarbeitung" mit dabei) | 2 Module a 15 ECTS 9 Monate vorher Anmelden Verpflichtend |Vorbereitungsmodule eines vor Anmeldung und eines quasi direkt teil der Masterarbeit | Keines| 30 ECTS von 70-74 benoteten ECTS
| Karlsruhe | 30/60 mit Einarbeitung | 6 Monate/12 Monate mit Einarbeitung | 1 Monat mit begründetem Antrag, in Ausnahmen mehr | Zu Beginn der Einarbeitung, Abgabe 12 Monate danach | 2 Module à 15 ECTS | alle anderen Leistungen müssen vor Beginn der Einarbeitung abgeschlossen sein | aktuell keine Verteidigung, wird allerdings in Studikom diskutiert | Note mit 30 ECTS gewichtet, Vorbereitung unbenotet, effektiv etwas mehr als 50% der Note |
|TU München | 30 | Formell 6 Monate | Mit "triftigen Gründen", keine feste Zeit die man dazukriegt (PA entscheidet) | kann jederzeit angemeldet werden, Abgabezeitpunkt wird aus der Anmeldung berechnet | Ja, 30 ECTS | Vorbereitungsmodul ist effektiv Teil der Masterarbeit, aber Bürokratisch getrennt | 30 min Vortrag, 30 Minuten Disputation, gibt 5 ECTS | Arbeit gibt 30 ECTS (83 ECTS im Master sind benotet); Thesis macht 36,1 % der Note, Kolloquium 6,0%|
| Erlangen | 30 (mit doppelter Gewichtung, also effektiv 60) | formal 6 Monate, effektiv 12 | verlängerung ist bis zu 3 Monate möglich, aber nur in begründeten Ausnahmefällen | 6 Monate | ja, 30 ECTS | das Vorbereitungsmodul dient nur dazu, die Masterarbeit von 6 auf 12 Monate zu strecken, also es ist einfach Bearbeitungszeit für die Masterarbeit | ja, 25 ECTS Arbeit, 5 ECTS Verteidigung, seperat benotet | 60 von 120 ECTS |
| Graz | 30 | planmaessig 6, durchschnittlich 12 Monate, keine Beschraengung in der Dauer | ~ | jederzeit | ein Vorbereitungsmodul zu 15 ECTS | Vorbereitungsmodul fuer gewoehnlich in die Masterarbeit integriert |
|TU Dresden| 30|min ?/26/32 Wochen|max 6 Wochen|1 Monat nach letzter Modulprüfung (meist wiss. Arbeiten)|Wissenschaftliches Arbeiten, 30 ECTS, unbenoteter Vortrag dazu |wissenschaftliches Arbeiten meist schon Teil der MA, keine benotete Verteidigung |keins|35%
| HU Berlin | 30 | 6 Monate | +25% auf Antrag bei begründeten Ausnahmefällen, also 1,5 Monate | Anmeldefrist | 2 Module | Besonderheit |

Einleitung

Wir haben schon ein Positionspapier zum Umfang von Bachelorarbeiten verfasst: https://zapfev.de/resolutionen/sose25/Umfang%20Bachelorarbeiten/PosPa_Umfang_Bachelorarbeiten.pdf
Dies soll eventuell auf die Masterarbeit übertragen werden

TUM: Vieles ist vielleicht ähnlich, weil Unis sich gedacht haben, wir versuchen die Diplomarbeit in das Ba/Ma System zu integrieren. Mit Vormodulen wird es praktisch so gelebt, das Masterarbeit ein Jahr geht, auch wenn die offizielle Regel nur max. 6 Monate erlaubt. Bologna gibt auch max. 30 ECTS vor.
Jena: Wie ist das mit Anmelden?
s. Tabelle
Mehrere Unis: Verlängerung auf Antrag wird meist gewährt
Teilweise werden aus einfachheit, wenn im Sinne der Studis entschieden wird,

Nicht alle haben MA-Verteidigung. Da ändert sich aber gerade was hin zu mehr, die Verteidigung machen

Kaiserslautern: Wir könnten dazu noch eine extra Spalte in der Tabelle mit Verteidigung machen

Nicht immer werden Masterarbeiten von Profs gelesen, oft wird Note von Doktoranden übernommen.
KIT: In Studienkommission wurde diskutiert, dass es wichtig ist Verteidigung machen, um in Zeiten von KI sicherzustellen, ob Thema verstanden worden ist

Wie sieht es mit Betreuung aus?
2 Personen bewerten und dann wird gemittelt
Oder Erstprüfer:in Note zählt mehr, weil Mensch sich mehr mit Thema auseinandergesetzt hat
Bekommt man gesagt, wer welche Note vorgeschlagen hat?Antwort 1: Nein. 2,3: Notengebung ist intransparent.
Einmal ist wenigstens Transparent, was Einzelnoten waren.

Notengebung im Master kann kompliziert sein: Kaiserslautern kann je nachdem, was für Module man einbringt verschieden viele ECTS benotet sein.

Wir schauen uns mal den unterschied zur Bachelorarbeit an
Zeitlicher Umfang ist nicht mehr so krass ein Problem, weil wenn BA 1 Jahr gemacht wird, dann wird die Zeit verdoppelt oder vierfacht. Wenn MA insgesamt 1,5 Jahre dauert, dann überzieht man "nur" 50%

Graz: Hat keine festgelegten Fristen zur Abgabe
Dresden hat bedenken zum Kolloquium, ob es nicht beim Bewerbungsstress am Ende des Masters zu sehr belastet

https://pad.uni-jena.de/o6avA-JGQNm_vQCuZSfHvQ?edit

Zusammenfassung/Ausblick

Hier ist eine kurze Zusammenfassung (ggf. mit einem kurzen Ausblick) des AKs einzutragen. Die Aufgabe fällt den Protokollantika des AK, in erster Linie jedoch den Leitika des AK zu.