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Version vom 18. Mai 2026, 11:14 Uhr von Robotob (Diskussion | Beiträge) (Zusammenfassung/Ausblick)
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Vorstellung des AKs

Verantwortliche*r: Jojo (Potsdam)

Einleitung und Ziel des AK
Die BuFaTaChemie arbeitet an einer Reso zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), der man sich eventuell im Endplenum anschließen könnte. Danach soll es einen Austausch zu Barrieren auf der ZaPF geben, mit dem Ziel nächste ZaPFen barriereärmer zu gestalten, aber auch einfach nur um sich auszutauschen und sich zuzuhören. Falls dann noch Zeit und Redebadarf ist, könnte man sich auch nochmal über Barrieren im Studium austauschen.

Handelt es sich um einen Folge-AK?
Ja/Nein, Link zum Protokoll des alten AK, Ist das Vorwissen zwingend erforderlich oder ist das Vorwissen hilfreich, aber nicht notwendig?

Wer ist die Zielgruppe?
behinderte ZaPFika und Allies

Wie läuft der AK ab?
Durchgehen und diskutieren, ob ZaPF sich auch zum BGG positionieren will Austausch zu Barrieren ggf. Sammlung von Maßnahmen für barriereärmere ZaPF anlegen und an StAPF/Orga Hamburg geben

Voraussetzungen (materielle und immaterielle)
nichts

Materialien und weitere Informationen
-

SoSe26 AK Inklusion

Protokoll vom 16.05.2026

Beginn 16:32 Uhr
Ende 18:05 Uhr
Redeleitung Jojo (Uni Potsdam)
Protokoll Jojo (Uni Potsdam)
Anwesende Fachschaften

Universität Bonn,
Universität Bremen,
TU Darmstadt,
Universität Potsdam

Protokoll

Sammlung von Barrieren auf der ZaPF

  • große Reizdichte auf ZaPF
    • laut, hell, viele Menschen
    • Anzahl von Ruheräumen begrenzt
  • Rolle von Ruheräume unklar
  • Abendprogramm
    • laut, manchmal unübersichtlich
    • Angebot von Oropax
  • Kommunikation
    • schlechte Kommunikation von vorhandenen Hilfsmitteln
      • Ruheräume vs. stille Arbeitsplätze
      • Awareness-Box hat Ohrstöpsel
    • visuelles
      • Farbkontraste beachten
      • rot-grün vermeiden
    • Medien
      • Ausgedrucktes (Duschenliste, Exkursionsliste, Unterschriftsliste) nicht zugänglich für Blinde Personen
      • Unterschriftslisten unübersichtlich
      • digitale Medien Screen-Reader
      • Alternativtext für eingearbeitete digitale Bilder
      • Namensschilder groß
    • Informationen wiederholen und auf möglichst vielen Wegen kommunizieren
  • Schlafplätze in Turnhallen
    • manche sind auf Betten angewiesen
    • frühzeitig kommunizieren, welche Übernachtungsmöglichkeit es gibt
  • Sitzgelegenheitem
    • Bierbänke haben keine Rücken- oder Armlehnen
    • auf genug Stühle achten in Aufenthaltsräumen
  • Plenum
    • GO-Anträge/Melden mit Arme heben
    • Wurfmikro fangen/werfen
    • OpenSlides erlaubt verfolgen vom Plenumsgeschehen vom Platz aus
    • viel verbale Kommunikation und keine Möglichkeit für Bebärdensprachübersetzungen
  • Essen
    • schwere Allergien noch nicht umsetzbar
    • auf Orga-/Helfikaseite wird auf Allergien schon geachtet
    • auf Teilnemikaseite nicht unbedingt -> mit Messer Brötchen schmieren und dann wieder zurück in den Aufstrich packen
    • Verpackungen aufbewaren, damit Zutatenliste geprüft werden kann
  • Barrieren in Gebäuden
    • kaputte/keine Fahrstühle
    • für Rollstühle: Treppen, Schwellen, zu schmale Türen, keine zugänglichen Toiletten, holpriger Weg zur Uni, automatische Türöffner, Tische/Arbeitsplätze unter die man Rollen kann
    • Treppenmarkierung und taktile Leitsysteme fehlen, tastbare Gebäudepläne
    • Fluchtpläne und Notfallkonzepte oft nicht ausgelegt für behinderte Personen
    • Uniwebseiten zu Barrieren/Barrierefreiheit bzgl. Gebäuden der ausrichtenden Fachschaft verlinken

Sichtbarkeit von Behinderungen auf ZaPF

  • Workshop zu Inklusiver Wissenschaftskommunikation
  • "Stell deine Fragen"-AK (siehe AK Trans )
  • regelmäßig AK Inklusion/Barrierefreiheit etc. Thema auf ZaPF einbringen
    • Regelmäßigkeit bringt Allgemeine Sensibilisierung

Zusammenfassung/Ausblick

Der AK hat sich damit beschäftigt, wie die ZaPF zugänglicher werden kann für behinderte ZaPFika. Dafür haben wir uns zuerst überlegt, welche Barrieren uns auf dieser (und vorherigen) ZaPF aufgefallen sind und teilweise auch Vorschläge gesammelt, was besser gemacht werden könnte. Es soll einen Folge-AK geben zu Inklusion um zu evaluieren was besser umgesetzt wird und um das Thema präsent zu halten.