SoSe26 AK Versuchsbeschränkungen
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Vorstellung des AKs
Verantwortliche*r: Assad, Stefan (Köln)
Einleitung und Ziel des AK Nachdem sich die ZaPF vor rund 10 Jahren gegen das endgültige Nichtbestehen positioniert hat und seitdem das Thema z.B. im Rahmen des Studienreformforums weiter voran bringt, gibt es aktuell Bewegung an mehreren Unis gleichzeitig.
Wir wollen uns über den Stand der Auseinandersetzung vor Ort austauschen und überlegen, worauf es nun ankommt. Dabei wollen wir auch nochmal reflektieren, was es in dieser Auseinandersetzung eigentlich zu gewinnen gibt: Die Welt versinkt im Krieg und in Sachsen-Anhalt planen Rechte die Abschaffung der Verfassten Studierendenschaft - haben wir da wirklich gerade nichts anderes zu tun? Vielleicht, aber sicher gibt es auch nen Grund, warum das Thema gerade jetzt an vielen Hochschulen gleichzeitig aktuell ist.
Wer ist die Zielgruppe?
Alle, die vor Ort an der Frage der Klausurversuchsbeschränkungen arbeiten oder mit dem Gedanken spielen, diese Auseinandersetzung aufzunehmen.
Materialien und weitere Informationen
Themenseite des Studienreformforums
Themensammlung: [1], Präsentationen erstellt im zuge einer LVA an der TU Wien: [2], Kurzer Pitch: [3]
Versuchsbeschränkungen abschaffen
Protokoll vom 15.05.2026
Beginn
~13:40 Uhr
Ende
15:17 Uhr
Redeleitung
Alex (TU Wien), Anton (Köln), Stefan (Köln)
Protokoll
Rasmus (Köln)
Anwesende Fachschaften
- RWTH Aachen,
- HU Berlin (Physik),
- Universität Bremen,
- TU Darmstadt,
- TU Dresden,
- Universität Düsseldorf (NaWi),
- Universität Göttingen,
- Universität Heidelberg,
- KIT,
- Universität zu Köln (Physik),
- Universität Marburg,
- Universität Potsdam,
- Universität Rostock,
- Universität Tübingen,
- TU Wien (Technische Physik),
Protokoll
- Anfang: Präsi von Wien mit Gründen gegen Beschränkungen
- Laut Gesetz in Österreich mind. 3 Wiederholungen vorgesehen
- 5 Antritte zur Klausur in Wien
- Ausgangslage: Hoher Druck
- TU-Ziel: Abschluss in Regelstudienzeit
- Probleme: Prüfungsangst, Zwangsexmatrikulation, Verwaltungsaufwand
- Vorteile: Motivation, Selbstverantwortung, Flexibilität
- Modelle Bielefeld & Köln zeigen Wirkung
- Fazit: Satzungsänderung ist möglich - und sinnvoll
- Sie wollen jetzt erstmal mit den anderen Fachschaften reden
- vor allem weil das modell insgesamt unbekannt/fremd ist
- Debatte gibts in vielen Städten
- die Regelungen sind in vielen Städten auch einfach noch schlechter als "nur" Versuchsbeschränkungen
- ua Frankfurt, Spo-Ho Köln,
- Manche Hochschulen, vor allem im Süden haben Modell in dem x Prüfungen/Semester bestanden werden müssen statt Versuchsbeschränkungen
- Heidelberg: Orientierungsprüfung (Ex1) muss im dritten Semester spätestens bestanden sein(nach drei schriftlichen muss man in mündliche Prüfung); jede Prüfung darf im Semester 2 mal geschrieben werden (Haupt- und Nachtermin) und danach einmal wiederholt werden (insgesamt also 4 Versuche)
- KIT hat 2 Orientierungsprüfungen
- Tübingen hat 4 (Grundmodule)
- Häufig gibt es Umwege um die Versuchsbeschränkungen zu umgehen, bswp einschreiben in einen ähnlichen Studiengang
- Gab es in Köln vor der Umstellung auch
- Ua auch ein Argument um sie einfach abzuschaffen
Fragen/Anliegen
- Was heißt geringer Verwaltungsaufwand?
- Verwaltung wird wirklich weniger, da kaum leute wirklich mehr als 3 Versuche brauchen
- Zweitprüfer sind (in Köln) nur vorgeschrieben für Prüfungen die zur exmatrikulation führen, das fällt dann einfach weg
- Prüfung ist meistens mündlich
- HU Berlin (bisher nur bei Physik): seit neuer PO ab SoSe26 12 Versuche. Alle 12 Prüfungen sind schriftlich, d.h. die Klausuren werden eh gestelt, und es gibt keinen Mehraufwand durch mündliche Prüfungen
- Darf man bestandene Prüfungen zur verbesserung nochmal schreiben?
- etwa 50/50
- (Köln) machen wenige, nimmt aber den Druck raus
- man kann generell nicht durchfallen wenn man einmal bestanden hat, in Wien geht das schon
- Wie lange kann man sich für Prüfungen abmelden?
- meistens bis einem Tag vorher
- (Darmstadt) 8 Tage vorher
- (Aachen) 3 Tage vorher
- (Jena) Anmelde/Abmeldefrist der gleiche Tag, hat bisher jedes Semester variiert, etwa zum Start des Semesters
- Abmeldefrist neuerdings 1 Woche
- (TU Wien) 2 Tage
- Debatte gegen Abschafung von Regelstudienzeit erweitern?
- besprechen wir später wenn noch zeit ist
- Con:
- Regelstudienzeit ist Hochschulübergreifend, Beschränkungen nicht
- Größeres Thema
- Wie kann man Fragen an Unis die umgestellt haben stellen?
- Fragen in ZApF Nicht-Spam
- Material im Wiki
- https://studienreform-forum.de/themen/pruefungsversuchsbeschraenkungen/
Wie kann man Profs dafür gewinnen
- Statistiken zeigen
- Erfahrungsberichte von Profs/Hochschulen
- Köln kann vermitteln
- Profs hören potentiell eher auf andere Profs als Studis
- (Köln) Damit bekommt man Leute die im Prinzip eh dafür sind aber Bedenken haben
- Es war unklar wie die Auswirkunge sind dadurch das "die Looser" alle nach Köln kommen
- => Frage ist: Was gibt es für "guten Studis" zu gewinnen?
- Entwicklungsorienteie
- man wird experimentierfreudiger, macht projektpraktika, probiert nachbarfächer, bildet sich anderweitig
- => Frage ist: Was gibt es für "guten Studis" zu gewinnen?
- Wunsch nach einheitlichkeit der Regelung überzeugt Profs die sonst dagegen sind
- Frankfurt Bericht:
- Bewegung der gesamten Hochschule (weniger die Fachschaften)
- man hat 3 Wiederholversuche, einen Zusatzversuch für die ersten zwei Semester und eine Härtefallprüfung
- Veranstaltung mit Leuten aus Köln und Bielefeld
- Berichte mit typischen Gründen dafür und dagegen und Erfahrungen
- Warum werden die Ziele der Universitätsleitung durch die Umstellung auch erfüllt
- Statistik alleine reich nicht um die konservativen Profs zu überzeugen
- Bericht Bonn:
- bisher 6 Versuche, Versuche sind aber nach Anmeldung weg, unabhängig davon ob man angetreten ist.
- Gibt vom Prüfungsamt die Einstellung man muss die Studis vor sich selbst schützen
- (Köln) Bonn soll mit Svenja Wilden reden, sie ist ehemalig aus der Kölner FS, schreibt an den neuen POs
- Studiendauer in Bielefeld ist ziemlich gut, das liegt aber nicht nur an den Versuchsbeschränkungen sondern auch an anderen guten Maßnahmen
- Bsp: Es ist sehr gut möglich nebenher zu arbeiten, das verkürzt die Dauer sogar
- Kein Finanzieller Nachteil dadurch, dass ein Studium gestreckt wird
- Wenn das dazu führt das mehr verschiedene Module belegt werden ist das eigentlich sogar gut
Wie steht das im Verhältniss zu anderen Problemen? (Stefan hat Dinge vorbereitet)
- ZApF beschäftigt sich mindestens seit 2017 mit dem Thema, aber gerade jetzt wird überall umgestellt
- Hochschulen wollen gesellschaftlich relevant Forschung machen, Mental Health Probleme sollten dem nicht im Wege stehen, deswegen Ursachen dafür abschaffen
- Probleme nicht an den Betroffenen festmachen, sondern an den Ursachen
- LLMs machen generell Probleme
- Versuchsbeschränkungen, Anwesenheitspflichten, etc als Reaktion
- Leute nutzen sie schlecht zum lernen, das führt ua auch zu schlechteren Klausurergebnissen
- These: Studium ist zu stressig um sinnvoll zu lernen
Wie schafft man Eigeninitative unter anderen Studis?
- Prüfungsordnung wird eh regelmäßig neu gemacht
- Versuchsbeschränkungen sind grundsätzlich total falsch
- Immer Rand-/Ausnahmelösungen sind keine Art zu studieren
- Persönliche Argumentation, bspw
- Prüfungsordnung soll noch geändert worden solange man vor dem 3. Versuch steht
Zusammenfassung/Ausblick
Hier ist eine kurze Zusammenfassung (ggf. mit einem kurzen Ausblick) des AKs einzutragen. Die Aufgabe fällt den Protokollantika des AK, in erster Linie jedoch den Leitika des AK zu.
Bitte überlege vorher, ob der AK vielleicht in eine bereits existierende Kategorie einordbar ist (in Liste aller Kategorien unter Inhalte).