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SoSe25 AK Verwaltungsgebuehren

Aus ZaPFWiki
Version vom 11. März 2026, 21:16 Uhr von Robotob (Diskussion | Beiträge)
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Vorstellung des AKs

Verantwortliche*r: Leon, Wiebke, Vicky (Kiel)

Einleitung und Ziel des AK
Zum Sommersemester 2026 soll der Semesterbeitrag in Schleswig-Holstein um insgesamt 100 Euro steigen. Die größte prozentuale Erhöhung besteht dabei aus der Einführung von Verwaltungsgebühren über 60 Euro. Da etwa 1/3 der Studierenden akut armutsgefährdet sind, halten wir dies für einen unzumutbaren Eingriff in die Bildungschancengleichheit. Wir haben eine Reso mitgebracht und möchten das Thema auch allgemein diskutieren.

Handelt es sich um einen Folge-AK?
Nein

Wer ist die Zielgruppe?
Alle ZaPFika die sich für das Thema Verwaltungsgebühren und Studienfinanzierung interessieren.

Wie läuft der AK ab?
Wir wollen uns zunächst über das Thema generell austauschen und dann über die Resolution reden, die wir mitgebracht haben: https://www.overleaf.com/1999824768vrcjjznjtkbc#335c6d
https://www.overleaf.com/3836895222rzdtcwfbmfgc#abbb3e

Es könnte neben der Reso auch ein allgemeines Positionspapier zur Studienfinanzierung geschrieben werden, sollte das Problem bundesweiten Charakter haben.

Voraussetzungen (materielle und immaterielle)
Keine.
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SoSe25 AK Verwaltungsgebuehren

Protokoll vom tt.mm.jjjj

Beginn
HH:MM Uhr
Ende
HH:MM Uhr
Redeleitung
Vorname Nachname (Uni)
Protokoll
Vorname Nachname (Uni)
  1. Anwesende Fachschaften

Freie Universität Berlin, Technische Universität Chemnitz, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Universität zu Köln Philipps-Universität Marburg,

Protokoll

  1. Einführung durch die Leitika (inklusive Rückfragen)
  • Land hat Haushaltslücke und will sie durch Studien-/Verwaltungsgebühren von 60€/Semester stopfen. Gleichzeitig sollen der Uni Kiel 18 Mio.€ trotz bestehender Unterfinanzierung gestrichen werden. Das soll dazu beitragen, dass die kleinen Unis überhaupt eine Überlebenschance haben.
  • Es gab schon Vollversammlung und Demo mit 2000 Leuten dazu
  • Es wurde ne Petition ans Land gestartet
  • Senat der uni Kiel hat sich gegen Gebühren positioniert, das Präsidium schweigt aber, Fachschaften haben deshalb Tag der offenen Tür bestreikt
  • Studizahlen sinken und die Rechnung ist deshalb unherlich: Die Verwaltungsgebühren werden nicht reichen, um die Lücke zu stopfen
  • Befürchtung: Das ist erst der Einstieg
  • Es gibt Urteile, wonach die Verwaltungsgebühren im Gegensatz zu Studiengebühren nicht beliebig hoch sein können, sondern angemessen sein müssen. Die Grenze liegt aber weit über 60€.
  • Haushaltsprobleme des Landes kommen von schwächelnder Wirtschaft
  • Begründet werden die Gebühren damit, dass alle was zur Lösung des Haushaltsproblems beitragen müssten
  • Jetzt ist schon die Mehrheit der Studis armutsgefährdet. Die Probleme können nicht auf die Ärmsten abgeschoben werden.
  • Opposition hat sich im Sinne der Studierenden positioniert
  • Die Petition wurde schon mit rund 50.000 Unterschriften an den LAndtag übergeben


Diskussion

  • Überall gibt es ähnliche Finanzprobleme und es gibt auch Länder mit Verwaltungsgebühren
  • Wirtschaftsweise und CDU-Studis befürworten Studiengebühren - auch aus ideologischen Gründen
  • In Hessen wird die Debatte mehr in Richtung insgeamt andere Finanzierung und Ende des Sparens diskutiert und die Kürzungen ins Verhältnis gestellt zur Aufrüstung
  • Es wird diskutiert, dass auch die Ticket- und Mensapreise steigen. Das hängt miteinander zusammen, ist aber dennoch ne etwas andere Debatte.
  • Man muss die soziale Frage betonen
  • Es ist notwendig, dass ein Studium nicht als Privatinvestition in die Karriere verstanden wird, sondern als gesellschaftlich relevante Arbeit.
  • Man kann eventuell dagegen klagen, wenn Verwaltungsgebühren zu hoch sind, aber das führt ggf. nur dazu, dass sie dann stattdessen Studiengebühren einführen.
  • Wichtig, ist die öffentliche Debatte zu gewinnen. Da gibt es auch ne klare Gegnerschaft: Wegen der Rüstungsindustrie ist die CDU stark.

Überarbeitung des Reso-Entwurfs

  • Anrtifaschismus erfordert soziale Öffnung, es sinkt aber derzeit die Studierendenzahl
  • Kein Vertun daran lassen, dass nicht stattdessen woanders gekürzt werden darf, sondern eine ganz andere Finanzierung her muss.
  • Wichtig zu betonen ist, dass Bildung nicht nur für die eigene Karriere relevant ist.
  • Wie gelingt es, die koalition zu spalten?
  • Wie gelingt es die Öffentlichkeit zu gewinnen?

Protokoll

https://pads.zapf.in/SoSe25_Erlangen_AK_Verwaltungsgebuehren

Zusammenfassung/Ausblick