SoSe26 AK WissZeitVG: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Protokoll''' vom 15.05.2026 | |||
'''Beginn'''<br /> | |||
10:30 Uhr<br /> | |||
'''Ende'''<br /> | |||
xx:yy Uhr<br /> | |||
'''Redeleitung'''<br /> | |||
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'''Protokoll'''<br /> | |||
Name (Uni)<br /> | |||
'''Anwesende Fachschaften''' | |||
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Nur die ERSTEN VIER UND die LETZTEN DREI Zeichen einer Zeile entfernen. | |||
Das Zeichen "-" vor jeder Universität muss verbleiben. --> | |||
* FU Berlin, --> | |||
* HU Berlin (IMP), --> | |||
* HU Berlin (Physik), --> | |||
* TU Berlin (Physik), --> | |||
* TU Chemnitz, --> | |||
* TU Dresden, --> | |||
* Universität Göttingen | |||
* KIT | |||
* Universität Köln (Physik), --> | |||
* Universität Konstanz, --> | |||
* LMU München, --> | |||
* TU München, --> | |||
* Universität Rostock, --> | |||
== Protokoll == | == Protokoll == | ||
https://pads.zapf.in/SoSe26_Goettingen_AK_WissZeitVG | https://pads.zapf.in/SoSe26_Goettingen_AK_WissZeitVG | ||
* 25.6.25: Verfassungsurteil zum Berliner Hochschulgesetz | |||
* Grundlagen: | |||
** Gesetz von 1973: Professoren und Assistenten, Studierende, sonstige Beschäftigte, keine Doktoranden aufgeführt | |||
*** Promotion als Hochschulabschluss, Habilitation zum Nachweis, dass man lehren kann, dann Prof | |||
** Strukturänderung: früher: befristete Verbeamtung für fast alle an der Hochschule, dann öffentlicher Dienst und damit auch in dem Tarifvertrag | |||
** heute: Profs verbeamtet, unbefristet, gibt auch befristet; Juniorproffesur: befristet, auf Bewährung dann unbefristet; Nichtwissenschaftliche Mitarbeiter unbefristet | |||
** wiss. Mitarbeiter: idR. befristet (Doktoranden, Habilitanden), Lehrkräfte für besondere Aufgaben (unbefristet), Drittmittelbeschäftigte (befristet) | |||
** Lehrbeauftragte: scheinselbstständige, bekommen Lehrauftrag (bezahlt oder unbezahlt), Habilitation erlaubt Lehre, Privatdoz. haben Befugnis eines Fachbereichs, müssen 2 SWS Lehre machen | |||
** wiss. Hilfskräfte, befristet (Berlin: 2 Jahre) | |||
** immer in der Hoffnung, irgendwann unbefristete Stelle / Professur zu bekommen | |||
** befristete Beschäftigung durch z.B. mehr Drittmittel zugenommen (aktuell 93%) | |||
** Anzahl Professuren etwa gleich geblieben, aber etwa 10 mal mehr Mitarbeiter | |||
** Deutschland im Vergleich zu USA, England viel mehr unbefristete Stellen (siehe Kreckel) | |||
** Warum? | |||
** 2004 Umstrukturierung Föderalismus: Hochschulen an Länder gegangen, können diese aber nicht finanzieren | |||
*** DFG bekommt mehr Geld, fördert sehr viele Hochschulprojekte (Drittmittel), das soll die Lücke schließen | |||
*** neue Strukturen in Wissenschaftsqualifizierung: Planbarkeit wichtig, soll im Hochschulrahmengesetz geregelt sein | |||
**** Juniorprof,... um zu entscheiden, ob weiter in Wissenschaft oder nicht; greift in Landesrecht ein | |||
**** Notgesetzgebung dafür: WissZeitVG | |||
** Konkurrierende Gesetzgebung: Gesetzgebung ist Ländersache, außer bestimmte Dinge, die einheitlich geregelt werden sollen | |||
*** Arbeitsrecht = Bund vs Hochschulen = Land | |||
** TZBFG: für befristete Arbeitskräfte | |||
*** Grund nötig ab 2 Jahren Beschäftigung, sonst dann unbefristet | |||
*** Lehre ist Daueraufgabe, deshalb gibt es extra Befristungsrecht =WissZeitVG | |||
** WissZeitVG: | |||
*** wiss. und künstl. Personal: bis zu 6 Jahren Befristung erlaubt, wenn bei Beschäftigung Qualifizierung erlangt werden soll = Promotion | |||
*** dann nochmal nach der Promotion 6 Jahre für weitere Qualifizierung befristet (PostDoc) | |||
*** Verträge kürzer als diese 6 Jahre, Zeitweise 3-Jahresverträge, tendenziell wieder kürzer | |||
*** 6 Jahre laufen mit, sobald man 25% Stelle hat, damit wird man nach 6 Jahren z.B. nicht mehr beim Promovieren bezahlt (es gibt Möglichkeiten wie z.B. 2 Jahres unbefristete Stelle, Stipendium) | |||
*** Regelungen zu Vertragsverlängerungen ok | |||
*** Hilfskräfte für WISSENSCHAFTLICHE Tätigkeiten im $6: befristete Verträge bis zu 6 Jahren, Verlängerungen möglich | |||
** TvL zur Bezahlung vom öffentlichen Dienst: Studi-Jobs in Verwaltung etc müssen danach bezahlt werden (das, was nicht wissenschaftlich ist) | |||
** Backup-AK-Angebot: TVStud, Krankenversicherung usw | |||
* letzte Novelle: Qualifikationsziele nach PhD sollen Hochschulen festlegen; man kann mit Drittmitteln nach den 6 Jahren weiter befristet bezahlt werden | |||
* DFG kann damit entscheiden, was gefördert wird, damit auch was geforscht wird | |||
** DeutscheForschungsGemeinschaft: ist Verein, demokratische Struktur mit gewählten Gremien, alle Profs keines Bereichs wählen Fachausschuss | |||
*** Fachausschüsse (nur Profs) entscheiden über Anträge | |||
*** Uni bekommt Geld für Haushalt dazu | |||
* Feststellung zu Ampelzeiten: jegliche Änderungen des WissZeitVG führen zu Verschlimmerung | |||
* Tarifverträge dürfen z.B. nicht von dem Gesetz abweichen, sind also auch befristet | |||
* Bundesverfassungsgericht sieht das so angebracht | |||
* ältere Version hat auch befristete nicht-wissenschaftliche Stellen erlaubt | |||
* Tenure Track -> 8 Jahre Juniorprof ->Evaluation -> Prof | |||
** Berliner Hochschulgesetz: Vertrag mit Qualifizierungsziel: wenn Vertrag erreicht, muss unbefristeter Arbeitsvertrag folgen, nicht nur für Juniorprofs | |||
** dagegen wurde beim Verfassungsgericht geklagt und es kam heraus: | |||
*** Arbeitsrecht greift, also Bund regelt Personal, nicht die Länder mit der Wissenschaftsfreiheit | |||
*** Begründung der Beschwerdeführerin: keine Evaluation wie bei Juniorprofs, nimmt jungen Wissenschaftlern Stellen weg | |||
*** Beschwerde zulässig und begrundet, wegen Eingriff in Wissenschaftsfreiheit und Land regelte, wofür es nicht zuständig ist | |||
*** Wissenschaftsfreiheit: eingeschränkt in Personalgewinnung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, nimmt Hochschulen Entscheidungsmöglichkeit, da alle übernommen werden müssen, die das möchten | |||
*** hier ist Hochschule Trägerin des Grundrechtes, das sind aber eigentlich Persönlichkeitsrecht, nicht eines einer Institution, was das Gericht sonst immer so annimmt | |||
*** Eingriff in Grundrechte von einer Stelle, die das nicht darf, unbegründet/unberechtigt? | |||
*** Länder dürfen jetzt also nicht mehr bestimmen, dass nach Erreichen eines Qualifikationsziels unbefristete Stelle folgen soll | |||
*** im WissZeitVG steht nichts dazu, Zitat eines Antrags der Linken, der von der Bundesministerin für Bildung und Forschung abgelehnt wurde | |||
*** nur Hochschulen dürfen Personal schönere Beschäftigungsverhältnisse geben, nicht das Land (was falsch ist) | |||
** Folgen: Darf Landesgesetz Befristungen regeln? Damit würden mehrere Dinge verfassungswidrig | |||
** was tun? WissZeitVG abschaffen, weiteren Grund für Befristung in Gesetz für Teilzeit einfügen | |||
** kein Spielraum mehr, andere Länder hatten angefangen, Gesetze zu basteln | |||
** Bund muss aktiv werden | |||
** würde Zeit bis 6 Jahre nach PhD entspannen, da dort unbefristet | |||
** unbefristeter Arbeitsvertrag entsteht schon allein durch Arbeiten über die Höchstbefristungsdauer, bestenfalls mit Zeuge | |||
== Zusammenfassung/Ausblick == | == Zusammenfassung/Ausblick == | ||
Hier ist eine kurze '''Zusammenfassung''' (ggf. mit einem kurzen Ausblick) des AKs '''einzutragen'''. Die Aufgabe fällt den Protokollantika des AK, in erster Linie jedoch den '''Leitika des AK''' zu. | Hier ist eine kurze '''Zusammenfassung''' (ggf. mit einem kurzen Ausblick) des AKs '''einzutragen'''. Die Aufgabe fällt den Protokollantika des AK, in erster Linie jedoch den '''Leitika des AK''' zu. | ||
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