SoSe17 AK BaMa Umfrage

Aus ZaPFWiki

Vorstellung des AKs

Verantwortliche/r: Sonja (Bonn)



Wichtige Informationen zum AK

  • Ziel des AK: Vorstellung und Diskussion der Arbeit zur BaMa-Umfrage von Leuten
  • Handelt es sich um einen Folge-AK: ja, das Vorwissen ist nicht zwingend erforderlich
  • Materialien und weitere Informationen: BaMa-Umfrage in Dresden
  • Wer ist die Zielgruppe?: Teilnehmika
  • Wie läuft der AK ab?: die bisherige Arbeit der LEUTE wird vorgestellt, dann werden kritische Punkte und offene Fragen diskutiert
  • materielle (und immaterielle) Voraussetzung: keine

Einleitung/Ziel des AK

Der AK zur BaMa-Umfrage in Dresden hat sich dafür ausgesprochen, dass eine weitere Befragung durchgeführt werden soll. Um diese zu erarbeiten, haben sich LEUTE zwischen den ZaPFen regelmäßig getroffen. Die Ergebnisse dieser Arbeit soll im AK vorgestellt und diskutiert werden. Die Ergebnisse aus diesem AK sollen als Vorlage zu einem Positionspapier dienen, das in einem eigenen AK geschrieben werden soll.


Protokoll

Arbeitskreis: BaMa Umfrage Teil 1

Protokoll vom 25.05.2017
Beginn: 14:36
Ende: 16:20
Redeleitung Sonja (Bonn)
Protokoll Johannes (Tübingen), Anna (Kiel)

Anwesende Fachschaften

  • [ ] RWTH Aachen
  • [ ] Universität Augsburg
  • [ ] Universität Bayreuth
  • [ ] Universität Bern
  • [ ] Freie Universität Berlin
  • [x] Humboldt-Universität zu Berlin
  • [ ] Technische Universität Berlin
  • [ ] Universität Bielefeld
  • [ ] Ruhr-Universität Bochum
  • [x] Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • [ ] Technische Universität Braunschweig
  • [ ] Universität Bremen
  • [ ] Chemnitz
  • [ ] Technische Universität Clausthal
  • [x] Technische Universität Darmstadt
  • [x] Technische Universität Dortmund
  • [ ] Technische Universität Dresden
  • [ ] Heinrich Heine Universität Düsseldorf
  • [ ] Universität Duisburg-Essen; Standort Duisburg
  • [ ] Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • [ ] Universität Duisburg-Essen; Standort Essen
  • [ ] Technik Essen
  • [x] Goethe-Universität Frankfurt a. Main
  • [ ] Technische Universität Bergakademie Freiberg
  • [ ] Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • [ ] Justus-Liebig-Universität Gießen
  • [ ] Georg-August-Universität Göttingen
  • [ ] Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald
  • [ ] Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • [x] Universität Heidelberg
  • [ ] Technische Universität Ilmenau
  • [ ] JDPG; Junge Deutsche physikalische Gesellschaft
  • [ ] Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • [ ] Universität zu Köln
  • [x] Technische Universität Kaiserslautern
  • [ ] Universität Kassel
  • [x] Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • [x] Karlsruher Institut für Technologie
  • [x] Universität Konstanz
  • [ ] Fachhochschule Lübeck
  • [x] Ludwig-Maximilians-Universität München
  • [ ] Technische Universität München
  • [ ] Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • [ ] Philipps-Universität Marburg
  • [x] Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • [ ] Universität Potsdam
  • [ ] Universität Regensburg
  • [ ] Universität Rostock
  • [ ] Universität des Saarlandes
  • [ ] Universität Siegen
  • [x] Eberhard Karls Universität Tübingen
  • [x] Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • [ ] Technische Universität Wien
  • [ ] Universität Wien
  • [ ] Fachhochschule Wildau
  • [ ] Bergische Universität Wuppertal
  • [ ] Universität Zürich
  • [x] Zafer

Protokoll

Vorstellung

  • Was ist bisher passiert
  • Was haben die LEUTE für HUMBUG bisher gemacht
  • Womit sind manche Entscheidungen bisher begründet / wofür haben sich die LEUTE entschieden

    Präsentation Johannes

Präsentation Sonja

  • Zafer hat eine tolle URL reserviert: www.bama-umfrage-die-wir-nicht-nutzen.de
  • Zeitplan
    • AK in Dresden hatte neue Umfrage schon für SoSe 2017 geplant
    • Hat zeitmäßig nicht gereicht
    • Grund für Verschiebung: Es gibt viele Details und Rahmenbedingungen zu klären
    • Umfrage verschiebt sich auf SoSe 2018 (SoSe dem WiSe bevorzugt durch LEUTE, da Studentika dann besser Bescheid wissen)
  • Fragen können von AKs / Fachschaften selbst gestellt werden. Dazu die LEUTE für HUMBUG ansprechen
  • Formfaktor Vorteile/Nachteile: Papier vs. Online
    • Online von LEUTEn präferiert
  • Welche Software muss noch geklärt werden
    • LEUTE haben dazu wenig Ahnung
    • Rückmeldung:
      • Gegen EvaSys
      • Pro nicht-kommerzielles System
      • Würzburg: Hat Know-How mit EvaSys, falls es doch verwendet werden soll
      • Limesurvey von LMU verwendet (OpenSource)
      • EvaSys Lizenz ziemlich teuer --> Anschaffung für ZaPF alleine nicht rentabel; Umfrage 2010/2014 über einen Didaktik-Fachstuhl genutzt
      • Für Finanzierung direkt DPG / KfP ansprechen (falls überhaupt eine Lizenz gekauft werden soll)
  • Zielgruppe:
    • Prämisse: Je weiter die Zielgruppe für die Umfrage eingeschränkt wird, desto einfacher wird die Formulierung der Fragen
    • Vermutlich anderes System für Studium in Österreich/Schweiz. LEUTEn fehlt das Wissen und vermuten daher, dass eine Umfrage von DACH sehr kompliziert. Daher Tendenz die Umfrage auf Deutschland zu konzeptieren.
    • Welche Studiengänge? Schwerpunkt Physik? Vertiefungphysik? Physik im Namen? ...
  • Darstellung von Skalenfragen
    • i.A. 6er Skala, zzgl. keine Angabe und Enthaltung
  • Freie Antwortfelder
    • Bei kleinen Umfrage sind diese konkreten Fragen hilfreich
    • Für die Größe der Umfrage, tendenziell weniger solcher Texte, da schwer bei der Auswertung
  • Allgemein
    • Umfrage nicht allzu lange (max. 10 min)
    • insg. geschätzt ca. 20-25 Fragen
  • Veröffentlichung
    • Rohdaten öffentlich zugänglich machen (annonymisiert)
    • Rohdaten nur zugänglich zu hinterlegen ist aber nicht ausreichend
    • Weitere Möglichkeiten: Artikel in Physik Journal o.Ä.

Diskussion

Zeitpunkt der Wiederholung

  • Wiederholung jetzt gut, weil jetzt Reakkreditierung stattfindet
  • Wiederholung jetzt = 4 Jahres-Rythmus
  • Rythmus für Befragung der FSen könnte öfters statt finden?
    • Wie oft ist notwendig? Wie oft ist aber auch sinnvoll?

Anmerkungen

  • Bestimmte allgemein Dinge auch über die Fachschaften befragt (zur Studienorganisation) = Wie ist der IST-Zustand
    • Studentika -> "Wie ist es für Dich?"
    • FSen -> "Wie ist der Status quo?"
    • Pro Prüfungsordnung jeweils ein Fragebogen für die Fachschaft
  • Was ist ein geschickter / sinnvoller Rythmus
    • Wie lange benötigt die Auswertung der Rohdaten?
    • Kein Sinn, wenn die Roh-Daten zum Zeitpunkt der Wiederholung noch nicht
    • 2 Jahre wäre wünschenswert, v.a. als Datenbasis für
    • Fachschaftsumfragen vielleicht jedes Jahr, mit Freitext um nach neuen Fragen zu fragen
  • Papier vs. online
    • generell wird sich für die Online-Umfrage ausgesprochen
    • im Austausch-AK nach Möglichkeiten den Rücklauf einer Online-Umfrage zu erhöhen.
    • z.B. während der VL QR Code ausgeben / Link an Tafel
    • Erarbeiten eines Systems, wie die Umfrage durchgeführt wird (während der VL in Absprache mit Profs)
    • Durch Nachbefragung auch Studentika einfangen, welche bei der ersten Runde vielleicht nicht berücksichtigt wurden
    • Heidelberg hatte einen rießigen Rücklauf, wie haben die Heidelberger das geschafft? (Umfrage während einer VL zusammen mit den regulären Umfragen)
    • Umfrage als Übungsaufgabe: "Öffne diesen Link und fülle die Umfrage aus"
    • Ob und wie gut diese Ansätze funktionieren hängt stark von den Aktivitäten der FS davor ab
  • Fragen zur Software
    • Es wird eine langfristige Lösunge gesucht, am besten Open Source.
    • Software sollte einfach zu bedienen sein, damit Einlernen für spätere LEUTE (Nachfolger) gut möglich
  • Zielgruppe:
    • Sprache:
      • Alte Umfrage nur auf Deutsch
      • Anschließend viele Rückmeldungen von Unis, welche Master-Studiengänge rein auf Englisch hatten
      • AK spricht sich für übersetzte Fragen aus (Englisch und Deutsch); die Gefahr eines Missverständnisses besteht immer
      • Fragen in beiden Sprachen formulieren, um Verständnis erhöhen. (kontrovers: Übersichtliche Darstellung vs. Besseres Verständnis)
      • Man könnte verschiedene Sprachen durch Schriftart voneinander absetzen.
    • Länder:
      • Es wäre schon interessant, auch von anderen Ländern Antworten zu haben. Allerdings müsste man die Fragen eventuell anpassen. (Vergleichbarkeit?)
      • Vergleichbarkeit der verschiedenen Systeme. Ideengewinnung, was funktioniert, was nicht.
      • Im Endeffekt vergleichbar mit 3 Umfragen, die untereinander verglichen werden (Vorschlag: Das großer Lerneffekt durch den Vergleich)
    • Fächer:
      • Hauptfach Physik offensichtlich
      • Auch Nebenfächler Antworten interessant
        • Wer ist ein Nebenfächler? Wer ist Physik-Student? Was ist Schwerpunkt Physik (Herausforderung in der Definition und Abgrenzung der Fächer, s.u.)
        • Ermöglicht erweiterte Form der Nutzung der Daten (z.B. auch mit DPG)
        • Es gibt Möglichkeit Nebenfächler nur einen Teil der Umfrage ausfüllen zu lassen.
        • Manche Fragen machen je nach Prüfungsordnung keinen Sinn, filtern nach diesen wäre sinnvoll? Alternativ: Antwortoption "Nicht zutreffend"
        • Definitionsvorschlag: Es gilt als hauptsächlich Physik, wenn man danach ohne große Probleme den Master of Physics machen kann.
        • Definitionsvorschlag: Fach ist in der Physik angesiedelt.
        • Für die Fachschaften sollten klare Kriterien ausgegeben werden, für wen die Umfrage ist und an wen die Umfrage weitergegeben werden soll.
        • Gruppierung, z.B. A/B/C nach Anteil Physik; je nach Gruppe werden bestimmte Fragen weggelassen, aber keine anderen Fragen und neuer Fragebogen für diese Gruppen
        • Vorschlag: Eines der Systeme an 1-2 Fachbereichen zu testen. Hier könnte man sich Fehler leisten, da man die Umfrage langfristig anbieten kann. Es wäre schade, da ein paar Fragebogen zu verlieren, aber dadurch besseres Verständnis wie mit dem Problem umgegangen werden kann.
      • Lehramt
        • AK dazu war schon, keine Fragen daraus gewonnen. Mögliche Hausaufgabe, für Fachschaften zuhause.
        • Fragen für den AK ausarbeiten und Daten beispielshaft für den AK generieren
        • ExtraFragen bzw. sogar Fragebogen lohnen sich gerade hier, da sie sich deutlich von den Ein-Fach-PhysikereInnen distanzieren.
        • Insb. interessant für die Fachbereiche
  • Was wollen wir eigentlich mit der Umfrage?
    • Viele Fragen wäre wünschenswert, aber ist Zweck der Umfrage alle Themen abzufragen?
    • Oder: Umfrage mit einem Katalog aus Kernfragen? mit einer Auswertung à la "Wie zufrieden sind die Physik-Studierende?"
  • Skalen

Es wird dem bisherigen System (Skala von 1 bis 6) zugestimmt. Auch wenn man "Keine Antwort" oder "Ich möchte das nicht beantworten" ab nun ermöglichen soll.

  • Umgang mit Freifeldern
    • Vorschlag: Anzahl an Freitextfeldern auf max. 10% (von 20%) reduzieren. 20% sind sehr viel.
      • Nur so viel wie notwendig
      • Alternativ bei den Fragen: "Sonstiges" und nicht weiter hinterfragen, wenn der Mehrwert der Antwort tendenziell fraglich
    • Kritik, dass mit einem zweisprachigen Bogen man auch zweisprachige Antowrten bekommt, wir damit beantwortet, dass nur sehr wenige das Freifeld verwenden.
    • Frage: Wollen wir mit Freifeld Feedback zum Fragebogen machen? Vielleicht das lieber gesondert machen, als Mail oder weiteren Bogen mit zwei Kommentarfeldern verlinken ("Hier kurz klicken für ein Feedback zum Fragebogen"). Dieses Feedback kann bei der Ausgestaltung des nächsten Bogens helfen.
  • Länge der Umfrage:
    • 10 Minuten werden als Orientierungswert als sinnvoll erachtet
    • Vielleicht besser die Fragenanzahl festzulegen. 20 bis 25 Fragen.
    • 20 Kernfragen und 5 Zusatzfragen, so pi mal Daumen.
  • Veröffentlichung der Ergebnisse:
    • Man sollte gucken, wie viel man preisgeben kann ohne die Anonymität zu verletzen.
      • Man sollte bspw. Geschlecht, Fachsemester und Uni zwar einzeln korrelieren können, aber nicht alles drei auf einmal korrelieren können, da dies schnell Zuteilung zu einzelnen Personen erlaubt.
    • Diese Diskussion sollte noch geführt werden vor der Umfrage
    • Bei Durchführen der Umfrage sollte man nachlesen und erkennen können, was mit den Antworten passiert (in welcher Umfrage )
    • Für die Abfrage der Daten sollte man sich mit dem TOPF absprechen.
    • Wünschenswert: Online-Portal, indem die Fragen nach bestimmten Kriterien aggregiert direkt abgerufen werden können.
  • Ausblick
    • Im Anschluss AK BaMa 2: Positionspapier

Hier sollen die grundlegendsten Informationen und Rahmenbedingungen aus dem gerade besprochenen in einem z.B. Positionspapier festgehalten werden.
Das Positionspapier soll im Plenum beschlossen werden damit wir als AK / LEUTE ein OK bekommen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Zusammenfassung

Zunächst wurde kurz von der Historie der BaMa-Umfrage berichtet. Dann haben die LEUTE für HUMBUG ihre bisherige Arbeit seit der ZaPF in Dresden und dabei erarbeitete Konzepte und Pläne für die kommende Befragung vorgestellt. Die einzelnen Punkte wurden anschließend im AK diskutiert. Anhand der Ergebnisse der Diskussion soll im zweiten Teil des AKs ein Positionspapier verfasst werden, das den LEUTEN als weitere Arbeitsgrundlage für die Vorbereitung der Umfrage dienen soll.

Postersession

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